Triste Zwischenzeit

Die Zeit zwischen dem letzten Schnee und dem Frühlingserwachen ist nicht die schönste … (ch)

Derzeit präsentiert sich der Fichtelberg nicht gerade einladend. Der alte Schnee ist grau und dreckig, Äste und Sträucher sind durch die Schneelast abgeknickt, die Wiesen sind noch braun und die Laubbäume kahl. Hinzu kommt eine Baustelle, welche die scheinbare Tristesse vergrößert.

Schaut man aber genauer hin, sieht man Anzeichen des Erwachens. Zur inzwischen verbreitet blühenden Weißen Pestwurz, die noch vor zwei Wochen ganz vereinzelt als erster Frühlingsbote die Köpfe ungeduldig durch den Schnee steckte, kommen inzwischen Schneeglöckchen, Huflattich und Seidelbast dazu. Im Fichtelberggarten blühen zudem die Wiesenschlüssenblume und der Rote Steinbrech. Stellenweise ist erstes zartes Grün zu sehen und auch einige Baumknospen stehen kurz vor der Blattentfaltung. Noch muss man, vom Gezwitscher der Dompfaffen begleitet, den Frühling suchen, aber es dauert nicht mehr lange und auch unser höchster Gipfel ist wieder wunderschön anzusehen … (ch)

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