Der Altweibersommer geht zu Ende

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Herbst an der Dudelskirche im Oswaldtal. Foto: Wolfgang Hinz

Was war das für ein Traumwetter in dieser Woche! In den Tälern gab es bis zu 3 Sommertage mit Temperaturen >25°C (Aue, Schwarzenberg) und die am 7.10. gemessenen Maxima-Temperaturen von 26,2°C in Aue (DWD) und 27,8°C in Schwarzenberg (privat) können sich wirklich sehen lassen. Selbst auf dem Fichtelberg wurde mit 19,8°C noch fast ein Bergsommertag (>20°C) registriert. Zwar wurden keine Rekorde geknackt, aber die Werte lagen sowohl in Aue als auch auf dem Fichtelberg in den Top10 der wärmsten Oktobertage. Auf dem Fichtelberg kamen noch ungewöhnlich hohe Nachttemperaturen dazu. Während es in einigen Tälern, besonders natürlich in Kühnhaide zeitweise schon Nacht- oder zumindest Bodenfröste gab, sank die Temperatur auf dem Fichtelberg, der oberhalb einer Inversion lag, nicht unter 10°C ab. In der Nacht zum 17. lag das Minimum hier sogar bei 12,7°C, während Kühnhaide 0°C meldete. Wenn man also morgens auf seinen geliebten Berg hoch fuhr, wurde es immer wärmer. Hinzu kam noch windstilles Wetter, so daß man sich recht schnell seiner Jacke entledigte 😉

Leider geht nun dieser herrliche Altweibersommer zu Ende. Denn Hoch TANJA schwächelt und macht Platz für Tief DIETRICH, welches über Südskandinavien und der westlichen Ostsee liegt und mehrere Regenstaffeln über Deutschland schaufelt. Schon heute Nacht hat sich der Himmel über dem Westen zugezogen und es gab erste Regenfälle. Diese Regengebiete breiten sich im Tagesverlauf weiter aus und erreichen in den Abendstunden auch die östlichen Landesteile. Allerdings hält TANJA noch etwas dagegen, so dass sich der Regen abschwächt. Erst morgen Nachmittag wird es bei uns richtig nass.

Und wie geht es weiter? Auch die neue Oktoberwoche beginnt wechselhaft. Zwar schiebt sich bis bis zur Wochenmitte ein Hochdruckgebiet über die Alpen, kann aber bei starker Bewölkung den zeitweiligen Niederschlag am Montag und Dienstag nicht verhindern. Aber zur Wochenmitte gelangt Deutschland auf die westliche Seite des Hochdrucksystems, was die Grundströmung auf südliche bis östliche Richtungen drehen lässt. Die Wolken lösen sich immer mehr auf und nach heutigen Modellläufen sieht es tatsächlich nach einer Fortsetzung des Goldenen Oktobers aus.

Nachfolgend die besten Bilder der letzten Tage, fotografiert von Claudia Hinz auf dem Fichtelberg (1-10), Wolfgang Hinz in Schwarzenberg (11-20) und im Oswaldtal und Wolfgang Weigert in Adorf (21-25). (ch)

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Wüstensonne II

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Satellitenbild mit Rauchwolke über Norddeutschland. Quelle: University of Dundee

Da das gestrige Himmelsspektakel sehr außergewöhnlich war, möchten wir nochmals darauf eingehen.

Messungen haben inzwischen ergeben, dass Deutschland gestern hinsichtlich der Aerosolzusammensetzung zweigeteilt war. Demnach zogen die Rauchpartikel der portugiesischen Waldbrände zu den britischen Inseln und nach Norddeutschland und sorgten dort für einen milchig bedeckten Himmel mit roter Sonne, die örtlich kaum durch die Staubschicht hindurchzuscheinen vermochte. Die Temperaturen lagen unter dieser Staubdecke unter 20°C. In Sachsen, Thüringen, Hessen und südlich davon war die deutlich geringere Trübung überwiegend durch Saharastaub verursacht und machte sich hauptsächlich durch ungewöhnliche Dämmerungsfarben bemerkbar. Tagsüber konnte die Sonne allerdings nahezu ungehindert scheinen und bescherte vor allem den föhnigen Erzgebirgstälern einen letzten Sommertag mit Temperaturen über 25°C.

Auf der Karte der Temperaturverteilung als auch auf dem SAT-Bild wird diese Teilung deutlich, denn man sieht nur den Rauch über Norddeutschland in etwa 2-5km Höhe. Der Saharastaub ist dagegen nicht erkennbar.

Sarina Barth (die Tochter von Redakteur Matthias) verweilt gerade im englischen Bournemouth und berichtet von ihrer Beobachtung am Montag, 16.10.2017: „Der Himmel sah krass aus. Ich kam gerade aus einem Laden und alle haben an den Himmel gekuckt, weil die Sonne total rot war. Sie war feuerrot wie eine überreife Blutorange. Das war richtig faszinierend. Es hat gelb-orange angefangen und wurde innerhalb von ein paar Sekunden immer röter, so wie eine blutrote Sonne. Leider hatte ich keine richtige Kamera dabei, nur das Handy, welches die Stimmung nicht so richtig rüberbringt. Die Sonne und der Himmel und vor allem die schnelle Veränderung sah sehr faszinierend aus und hätte Euch auf jeden Fall gefallen“. (ch, mb)

 

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Wüstensonne

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Vielleicht ist einigen aufgefallen, dass die Sonnenauf- und -untergänge seit gestern ungewöhnlich trüb aber auch sehr farbintensiv waren und Staubschlieren über den sonst wolkenlosen Himmel ziehen. Diese „Wüstenstimmung“ wird durch eine Mischung aus Saharastaub und Aschepartikeln der riesigen Waldbrände in Portugal verursacht.

Unser derzeitiges Traumwetter mit letzten Sommertagen in den erzgebirgischen Tälern (statistischer Rückblick folgt) wird durch ein Zusammenspiel von Hoch TANJA und Ex-Hurrikan OPHELIA erzeugt. Das sich über den Alpen wölbende Hoch hat die in letzter Zeit übliche Westströmung ist durchbrochen und sorgt seit dem Wochenende für wolkenlosen Himmel und volle Bier- und Eisgärten 🙂 Gleichzeitig war TANJA stark genug, um den vom Atlantik heranrauschenden Ex-Hurrikan OPHELIA auf Abstand zu halten und nach Skandinavien umzuleiten.

Da die zum Sturmtief mutierte OPHELIA entlang der Westküste Afrikas und Europas nordwärts zog, stellte sich über Europa eine straffe südwestliche Höhenströmung ein, mit welcher ungewöhnlich warme Luftmassen, aber auch Saharastaub und iberische Waldbrandaerosole regelrecht aufgesaugt und bis zu den britischen Inseln transportiert wurden. Sowohl in London aber auch über Nordwestdeutschland glichen die letzten Sonnenauf- und -untergänge einer Filmszene vom Mars.

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Quelle: DWD

Aber auch hier im Erzgebirge sind die Dämmerungsfaben zur Zeit sehr außergewöhnlich. Wer Zeit findet, sollte diese genauer beobachten. Denn solange kein Regen die Aerosole aus der unteren Atmosphäre wäscht, düfte uns bei tief stehender Sonne die Wüstenstimmung noch etwas erhalten bleiben. (ch)

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Messung von Nebelniederschlag

Seit einiger Zeit haben wir ein neues Messgerät, welches bei Führungen besonderes Interesse auf sich zieht: einen sogenannten Nebelsammler. Dieser Nebelmesser (nach Grunow) hat eine zylindrische Auffangfläche und ist mit Teflonfäden bespannt, so dass Nebel- und Wolkentropfen aus allen Himmelsrichtungen aufgefangen und in einen Sammelbehälter abgeleitet werden können.

Bei Nebelwasser handelt es sich nicht um fallenden Niederschlag, da die Tropfenfallgeschwindigkeit der kleinen Nebeltröpfchen zu gering ist. Deshalb kann die Wassermenge mit normalen Niederschlagsmessern nicht gemessen werden. Dennoch ist die Menge, die bei der Advektion stark nässenden Nebels von Wäldern ausgekämmt wird, so groß, dass Inseln wie z.B. Teneriffa ein Teil ihres Trinkwassers daraus beziehen. Zudem wird in verschiedenen Feuchtluftwüsten das Nebelwasser mit Hilfe von Nebelwasserkollektoren für die Wasserversorgung eingesetzt.

Auch auf dem Fichtelberg kämmen die Bergwälder eine große Menge Wasser aus dem Nebel und sorgen so für eine zusätzliche Niederschlagsspende, die für den Wasserhaushalt der Wälder von Bedeutung ist. Vor allem bei Wind steigen die gemessenen Mengen rasant an. Diesen Effekt kann man sehr gut bei Temperaturen unter 0°C beobachten, dann frieren die Nebeltröpfchen an Bäumen und senkrechten Masten an und bilden zum Teil immense Nebelfrostablagerungen, die manchmal mit rasanter Geschwindigkeit dem Wind entgegen wachsen. 3cm pro Stunde sind keine Seltenheit, insgesamt können sie auf dem Fichtelberg bis zu 2 Meter anwachsen. Sie sehen an den Bäumen und Gebäuden wunderschön aus, sind aber für den Wetterbeobachter eine echte Herausforderung, da sie eine ständige Enteisung und Reinigung der Messgeräte erfordern.

Insofern ist es nicht verwunderlich, dass es zwischen der normalen Niederschlagsmessung und der Messung des Nebelwassers mitunter starke Differenzen gibt, die es allerdings noch zu quantifizieren gilt. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), die TU Dresden und der Deutsche Wetterdienst arbeiten derzeit an der Interpretation der Werte und planen Auswertungen bezüglich der Abhängigkeit von Windeinfluss sowie Nebeldauer, -dichte und –intensität. Auf diese Analysen sind wir schon sehr gespannt und hoffen, dass in dem einen Jahr, in dem die Wetterwarte Fichtelberg noch mit Personal besetzt ist, genügend Messungen zustande kommen, um aussagekräftige Ergebnisse erzielen zu können. (ch, mb)

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Goldener Oktober in Sicht

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Die Sonne kämpft sich durch den Nebel. (ch)

Wie im vorherigen Artikel bereits angedeutet, ist nun tatsächlich goldener Oktober in Sicht. Zwar noch nicht am Dienstag, sondern tendenziell erst zum Wochenende hin, dafür aber wohl länger anhaltend. Zuvor streift uns noch ein über Skandinavien ziehendes Tief und schickt letzte Regenwolken über uns hinweg. Im Süden Deutschlands macht sich aber bereits ein Hochdruckkeil bemerkbar. Dort wird es bereits heute zunehmend sonniger und vor allem wärmer. Im Laufe der Woche verlagert sich das Hochdrucksystem direkt über die Alpen und sein Einfluss weitet sich von Süden immer weiter nach Norden aus. Spätestens ab dem Wochenende hält der Goldene, wenn auch zeitweise neblige Oktober auch über dem Erzgebirge Einzug. Die Temperaturen können dabei in den Tälern bis auf 20°C ansteigen.

Ausnahmsweise freuen auch wir sonst eher actionreiches Wetter liebenden Fichtelberger darüber, denn nach 26 Nebeltagen im September gab es bisher auch im Oktober täglich Nebel, so dass wir einem kleinen Vitamin D-Schub gegenüber nicht abgeneigt sind ;-). Insofern war die Freude riesig, als sich heute Morgen tatsächlich die Sonne durch den Nebel kämpfte. Herzlich Willkommen! (ch)

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Sturmtief XAVIER

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Hereinziehender Schauer über Adorf. Foto: Wolfgang Weigert

Heute fegte das Sturmtief XAVER über Deutschland hinweg und sorgte für teils heftige Sturm- und Orkanböen. Vor allem im Norden, Nordosten und im Großraum Berlin hat XAVER mit Windspitzen über 100km/h für Chaos gesorgt. Unzählige Bäume stürzten um, Zug- und Flugverkehr wurde zeitweise eingestellt und leider sind auch Menschen im Sturm ums Leben gekommen. Im Erzgebirge blieben die Schäden zum Glück überschaubar und die Feuerwehren waren hauptsächlich wegen umgestürzten Bäumen im Einsatz. Die größten Windböen wurden in Berlin mit 119km/h (Flughafen Schönefeld), an der Nordsee mit 122km/h (Leuchtturm Alte Weser), mit 135km/h auf dem Fichtelberg und mit 178km/h auf dem Brocken registriert. Dazu kamen zahlreiche und zum Teil kräftige Schauer.

Nach vorübergehender Wind- und Wetterberuhigung in der kommenden Nacht kommt morgen eine weitere Schauerstaffel zu uns, die bei weiter sinkenden Temperaturen oberhalb 1000m durchaus die ersten Schneeflocken bringen könnten.

Und wo bleibt der goldene Oktober? Zumindest dem amerikanischen Wettermodell nach könnte es ab Dienstag zumindest vorübergehend ruhiger, wärmer und auch sonniger werden. Daß das europäische Wettermodell da anderer Meinung ist, lassen wir an dieser Stelle mal unerwähnt 😉 (ch)

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Fichtelbergwetter im September 2017

Der September wurde in den ersten beiden Septemberdekaden von Tiefdruckaktivität dominiert, was zu einem kühlen und herbstlichen Wettercharakter mit hoher Niederschlagsneigung führte. Erst im letzten Drittel bildete sich über Nordwesteuropa ein kräftiges Hoch aus. Es verstärkte in den letzten Septembertagen mehr und mehr seinen Einfluss auf uns und bescherte dem Land ruhige und teils neblige aber auch oft sonnige Herbsttage (12).

In der Statistik war der Monat mit einer Monatsmitteltemperatur von 7.0 °C und einer Abweichung von -1,2°C der kälteste September seit 2010. Nach dem warmen September 2016, welcher der Drittwärmste in der Fichtelbergstatistik war, mutete der 2017er besonders kalt an. Die Monatshöchsttemperatur lag nur bei 15.8 °C und wurde am 05. des Monats gemessen, das ist weit entfernt von einem Bergsommertag (>20°C). Aber auch in den Tälern des Erzgebirges gab es keinen Sommertag (Max >25°C) mehr; ganz im Gegensatz zu 2016, als in Aue noch 12 Sommertage registriert wurden.  Die Monatstiefsttemperatur erreichte auf dem Fichtelberg 2.3 °C und wurde am 19.09. gemessen. In einigen Tälern des Erzgebirges wurde die ersten Nachtfröste registriert, vor allem aber in den Kältepolen Kühnhaide (8x) und Deutschneudorf (4x). Bodenfrost trat dort sogar an 12 (Kühnhaide) bzw. 8 Tagen (Deutschneudorf) auf. Auf dem Fichtelberg, wo die kalten schweren Luftmassen meist in die Täler abfließen, wurde dagegen noch kein Bodenfrost registriert.

Der erste Herbststurm kam in diesem Jahr mit Sturmtief Sebastian recht früh und brachte für den Fichtelberg mit 114,5 km/h eine für September beachtliche Windspitze. Nur 10 Mal wurde in der 100-jährigen Fichtelbergstatistik ein höherer Septemberwert gemessen. Insgesamt wehte an 14 Tagen Starker Wind (Windstärke 6) und an 4 Tagen stürmischer Wind (Windstärke 8). (ch)

Monatswerte Fichtelberg

Wetterrückblick Olbernhau von Dirk Christoph

Deutschlandwetter im September 2017, Pressemitteilung des DWD

Wetterrückblick des Observatoriums Hoher Peißenberg in den bayrischen Voralpen

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Letztes Septembergold

In den letzten Tagen hat das nordöstlich liegende kräftige Hoch ROSI einen Hauch von goldenem Herbst zu uns gebracht. Der Talnebel, der die Sonnenaufgänge noch sehr fotogen begleitete, löste sich rasch auf und machte Platz für fast ungetrübten Sonnenschein. Mit Temperaturen bis 22°C in den Tälern und fast windstille 15°C auf dem Fichtelberg war es dazu angenehm warm.

Doch langsam nähert sich vom Atlantik her das mächtige Tief VIKTOR, was allerdings nur sehr langsam nach Osten vorankommt. So nehmen zwar die Wolken im Tagesverlauf zu, aber es wird bis zum Abend trocken bleiben. In der Nacht dreht aber auch bei uns der zuvor noch warme Südwind auf Westen und bringt Niederschläge und Abkühlung. Am Tag der Einheit wird es zudem noch stürmig und an der Küste könnte es zu Sturmfluten kommen. Schuld daran ist das Sturmtief WOLFGANG, das zuvor auf dem Atlantik die Ex-Hurrikans LEE und MARIA eingebunden hat und dadurch verstärkt wurde.

Bis mindestens Mittwoch hält das Schmuddelwetter an, dann könnte sich den Modellen nach mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut hoher Luftdruck durchsetzen und uns ruhige und meist sonnige Herbsttage bescheren. (ch, wh)

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Sonniger Monatsausklang vor grausigem Oktoberbeginn

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Die Friedensglocke im Sonnenaufgang

Der September versucht ja derzeit mit ein bisschen Sonne den durchwachsenen und kühlen Charakter des Monats wieder etwas gut machen zu wollen. Das nordöstlich von uns liegende Hoch ROSI sollte eigentlich schon ab Dienstag Sonne bringen, aber feuchte Luft vom Atlantik führte bis gestern verbreitet zu dichten Nebelfeldern, der sich nur örtlich auflöste. Erst heute gewann die Sonne überall die Oberhand. Zudem konnten sich allmählich wärmere Luftmassen durchsetzen und das Thermometer kletterte bis auf 21°C (Aue).

Nach einem noch meist trockenen und recht warmen Freitag und  Samstag nähert sich pünktlich zum Monatswechsel ein umfangreiches Tiefdrucksystem, so dass das verlängerte Einheitswochenende im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt. Hinzu kommt Sturm und ein deutlicher Temperaturrückgang.  Vor allem am Dienstag sollen die Temperaturen kaum noch über 10°C steigen und die Schneefans auf dem Fichtelberg liebäugeln endlich mit den ersten Schneeflocken. Von Altweibersommer also weiterhin keine Spur. Zwar simulieren die Langfristmodelle ab ca. 7.10. ein neues Hoch und steigende Temperaturen, aber ob es wirklich so wird, ist noch sehr ungewiss. (ch)

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Vorfreude auf den kommenden Winter

…machen diese historischen Karten aus Oberwiesenthal, welche uns von Mario Groth vom Berggasthof Neues Haus zur Verfügung gestellt wurden. Vielen Dank dafür!

 

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