Wochenrückblick – erneut Hitze, Frost und kaum Regen

Zahlreiche „Hitzeflüchtlinge“ genießen auf dem Fichtelberg die angenehmen Temperaturen 😉

Das trockene Wetter mit von Süden her leckender Hitzezunge hat sich auch in der vergangenen Woche fortgesetzt. Nach angenehm temperierten Wochenstart wurde am Mittwoch in den warmen Tälern die 30°C wieder überschritten. Der heißeste Tag war der Donnerstag mit einem offiziellen Maximum von 34,2°C in Aue. Regional war es aber noch wärmer. Bei den bei Kachelmannwetter gelisteten Amateurstationen führt Neuwürschnitz mit 36,7°C die erzgebirgische Wärmeliste an, gefolgt von Chemnitz-Wittgensdorf mit 36,5°C und Adelsberg mit 35,7°C. Der Fichtelberg blieb mit 26,8°C angenehm temperiert, frischer Wind mit Böen bis 53 km/h sorgte für zusätzliche Abkühlung.

Auch am Freitag wurden örtlich die 30°C nochmals überschritten. Die Maxima lagen etwa 2°C unter denen des Vortages, jedoch war es deutlich schwüler und drückender. Am Abend erreichten uns die von den meisten sehnlichst erwarteten Gewitter, die allerdings sehr mager ausfielen. Die Niederschlagswerte lagen durchweg im einstelligem Bereich, die höchste Niederschlagsmenge gab es mit 9,3mm in Hammerunterwiesenthal. Oft waren es aber nur 1-2mm. Immerhin waren am Samstag die Höchsttemperaturen mehr als 10°C kühler und in der Nacht zum Sonntag meldete Kühnhaide mit -1,8°C eine Frostnacht! Am Erdboden fiel die Tiefsttemperatur sogar auf -4,8°C!

Die kommende Woche wird wie gehabt, trocken, sonnig und am Wochenende werden nochmals die 30°C angepeilt. Nach den Langfristmodellen ist bis zum 20. August nur mit sehr regionalen Schauern und Gewittern zu rechnen. Größtenteils bleibt es aber trocken. Erst mit Beginn der letzten August-Dekade zeigen sich Ansätze, dass ein Trog über dem westlichen Europa nach Mitteleuropa übergreifen könnte. Drücken wir die Daumen, dass die Trockenheit dann endlich zu Ende geht! (ch)

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Neuer Vulkanausbruch im isländischen Fagradalsfjall-Komplex

Da wir im letzten Jahr den Fagradalsfjall erleben durften und auch hier darüber berichteten, möchten wir auf den erneuten Vulkanausbruch hinweisen. Nach wochenlanger erhöhter Seismizität auf der Reykjanes-Halbinsel mit zuletzt Erdbeben bis 5,0 auf der Richterskala, starken Bodendeformationen und Moosbränden begann der erwartete Ausbruch heute gegen 13:15 Uhr Ortszeit. Am Rand des Lavafeldes des letzten Fagradalsfjall-Ausbruchs öffnete sich eine neue Eruptionsspalte, aus welcher inzwischen reichlich Lava fließt.

Entgegen einiger Medienberichte ist derzeit weder der Flughafen noch die Hauptstadt in Gefahr, die Eruption ist zudem nicht explosiv und sehr bodennah, so dass der Flugverkehr nicht beeinträchtigt wird. Er scheint sich erneut als Touristenvulkan in einer unbewohnten Gegend zu etablieren, wo man den Vulkan unbeschwert genießen kann.

Einige Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass auf der Reykjanes-Halbinsel eine neue vulkanische Tätigkeitsphase eingetreten ist, bei der sich jahrzehntelang zahlreiche Spalteneruptionen ereignen könnten. Hoffentlich bleiben diese für die Bevölkerung ungefährlich. (ch)

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Wochenrückblick: Frost, Hitze, Niederschlag und Waldbrand

In der letzten Woche war es ziemlich wechselhaft. Es gab Höchsttemperaturen bis 35°C (Aue am 25.), aber auch morgendlichen Frost von -2,5°C und Bodenfrost bis -5,0°C in Kühnhaide (→ Artikel).

Und vor allem am Wochenende gab es im Großraum Erzgebirge zumindest in den meisten Gebieten wieder nennenswerten Niederschlag. Am meisten fiel in Sankt Egidien-Kuhschnappel im Landkreis Zwickau (59,9mm) und Treuen (45,8mm), am wenigsten im Landkreis Osterzgebirge-Sächsische Schweiz, also dort, wo es derzeit am dringendsten gebraucht wird.

Familiär bedingt verbrachte ich das Wochenende in Bad Schandau, welches im Katastrophenschutzgebiet liegt. Der immer wieder sichtbare aufsteigende Rauch, der beißende in der Luft liegende Qualmgeruch, die morgendlichen Sirenen, die endlose Hubschrauberkolonne, welche nonstop Wasser aus der Elbe schöpft, die erschöpften Feuerwehrmänner und Einsatzkräfte am Straßenrand, die verkohlten Bäume, die man in der Ferne sieht, das alles lässt das Herz zusammenkrampfen. Man möchte am liebsten helfen, kann aber nichts tun. Regen könnte es, aber der kommt einfach nicht. Alle in der Region sind verzweifelt, haben Angst um ihre Heimat und um ihre Existenz, denn die meisten Touristen sind abgereist. Verständlich, denn man kommt ja zum Wandern in die Sächsischen Schweiz, aber sämtliche Waldwege sind gesperrt. Kritik wird laut, dass jahrelang der Borkenkäfer alles nach Herzenslust kahlfressen konnte und das Totholz im Wald verblieben ist. So konnte sich das Feuer rasant ausbreiten. In der schwer zugänglichen Region wird es ohne Regen wohl noch Wochen dauern, bevor die Feuer und Glutnester gelöscht sind. Drücken wir also die Daumen, dass Petrus ein Einsehen hat!

Nachfolgend einige Handyfotos von Ostrau bei Bad Schandau von Angela Hetze und mir. (ch)

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Beobachtungshinweise August 2022

Hundstage

Seit 23. Juli bis zum 23. August befinden wir uns im Zeitraum der Hundstage, in welchem statistisch die heißesten Tage des Jahres auftreten. Denn obwohl die Sonne schon wieder sinkt, sind Erde, Atmosphäre und vor allem auch die Meere maximal aufgeheizt, so dass die Summe aus aktueller Einstrahlung und gespeicherter Wärme am größten ist. In diesem Jahr ist die Wärmespeicherung aufgrund der mehrwöchigen Hitze in Südwesteuropa besonders groß, so dass davon auszugehen ist, dass uns die Hitzezunge noch das eine oder andere Mal erreichen wird.

Mit Schatten suchenden Vierbeinern haben die Hundstage aber nichts zu tun. Stattdessen geht die Bezeichnung bis auf das alte Ägypten im 2. Jahrtausend v. Chr. zurück und bezeichnete die Rückkehr des Sternbildes Großer Hund (Canis Major) an den Morgenhimmel. Zuerst erscheint Sirius als hellster Stern über dem Horizont, der den Kopf des Hundes markiert. Bis zur Sichtbarkeit des gesamten Sternbildes vergehen 31 Tage, woher sich deshalb die Bezeichnung „Tage vom großen Hund“ (Hundstage) ableitet. Die Griechen erklärten den Zusammenhang zwischen der Wiederkehr des Sirius und den Tagen der (dort) größten Sommerhitze durch die Verschmelzung des Sonnenlichts mit dem „Feuer“ des Sirius. Arabische Astronomen bezeichneten die in flirrender Sommerhitze besonders häufig erscheinenden Fata Morganen gar als den „vom Himmel tropfenden Speichel des Hundssterns“.

Nach den Hundstagen endet zudem der Siebenschläferzeitraum und nicht selten ändert sich danach die Wetterlage grundlegend. Es wird kühler, unbeständiger und meist zieht der phänologische Frühherbst ein.

Phänologie

In der Phänologie endet meist in der dritten Augustdekade der Spätsommer und es beginnt der Frühherbst. Gekennzeichnet wird er durch die Fruchtreife von Schwarzem Holunder, Brombeere, Hundsrose (Hagebutten), Sanddorn, Weißdorn, Kornelkirsche, Aronia und Haselnuss. Auch Obst wie Zwetschgen, Äpfel und Birnen reifen im Frühherbst voll aus. Durch die große Hitze und die Trockenheit in diesem Jahr dürfte der Frühherbst schon deutlich eher beginnen, teilweise sind die Brombeeren schon jetzt reif.

Sternschnuppennächte der Perseiden

Sternschnuppe über der Wetterwarte Fichtelberg (ch)

Vom 17. Juli – 24. August kreuzt die Erde die Bahn des Kometen Swift-Tuttle. Die Kometentrümmer treten in die Erdatmosphäre ein und erzeugen beim Verglühen wunderschöne Sternschnuppen. Die meisten Sternschnuppen sind vom 9. bis 13. August sichtbar mit einem Maximum in der Nacht vom 12. auf den 13. August. Leider stört in diesem Jahr das Licht des Vollmonds das Himmelsereignis, so dass schwächere Sternschnuppen nur schwer zu sehen sind. Doch auch in den Nächten davor und danach werden Hunderte der meist millimeterkleinen Gesteinsbrocken mit 60 Kilometern pro Sekunde, das sind 216.000 Kilometer pro Stunde, in die Erdatmosphäre eintreten und in 80 bis 100 Kilometer Höhe durch die Reibungshitze verglühen.

Der Radiant, also der Punkt, aus dem die Sternschnuppen kommen, ist das Sternbild Perseus (Karte). Es ist in Mitteleuropa zirkumpolar, das heißt es geht die gesamte Nacht über nicht unter. Somit sind die Perseiden auch schon zu Beginn der Nacht zu sehen. Allerdings können am Abendhimmel nur wenige Meteore beobachtet werden, denn der Beobachter befindet sich zu dieser Zeit auf der dem Partikelstrom abgewandten Seite der Erde und der Radiant liegt noch sehr flach über dem Horizont. Ab etwa Mitternacht steht er genügend hoch über dem Osthimmel. Die hellsten Meteore sind aber in Gegenrichtung zu beobachten, da dort die zu sehen sind, die in flachem Winkel in die oberen dünnen Atmosphärenschichten eintreten und dadurch sehr langsam verglühen.

Auffindkarte des Radianten der Perseiden. Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.

Wieder mehr Regenbögen

Die Regenbogenhäufigkeit nimmt im August deutlich zu. Denn es gibt (oft) noch zahlreiche Schauer, aber der Zeitraum, in welchem die Sonne tiefer als 40° steht und in der Ebene einen Regenbogen erzeugen kann wird immer größer. Zum Monatsende steigt die Sonne nur noch in den Mittagsstunden höher.

Denn der Hauptregenbogen ist ein Kreis mit 42° Radius um den Sonnengegenpunkt. Dieser befindet sich gegenüber der Sonne genau so weit unter dem Horizont, wie die Sonne darüber. Vom Flachland aus sieht man immer nur den Teil des Regenbogens, der über dem Horizont steht. Bei Sonnenuntergang zeigt sich also der Regenbogen als Halbkreis, bei steigender Sonne verschwindet immer mehr des Bogens unter dem Horizont. Steigt die Sonne über 40°, wird in der Ebene (anders als auf dem Berg) auch das oberste Segment des Regenbogens unsichtbar. Zum Sonnenhöchststand im Juni und Juli zeigt sich der Regenbogen deshalb nur am frühen Morgen oder späten Abend, im August wird die Sichtbarkeitsspanne deutlich länger.

„Aufgehender“ Regenbogen an einem Augustnachmittag (ch)
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Hochsommerfrost

Frostiger Sonnenaufgang in Kühnhaide. Foto: Robert Reppel

Die Medien orakeln bereits über die nächste Hitzewelle in der kommenden Woche. Hitze in ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Erzgebirgern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Hitze-Eindringling Widerstand zu leisten. KÜHNHAIDE! Nach den beiden Kaltfronten des Skandinavien-Tiefs DANIELA, welche die Montagshitze erfolgreich aus dem Lande vertrieben haben, ließen sie die Luft ihres Hochtals mit Hilfe des trockenen HOCHS MIKA in der Nacht abkühlen und schafften heute Morgen -2,5°C! Am Erdbodensank die Temperatur gar bis auf -5°C ab.

Wer also das Wort HITZE nicht mehr hören kann, macht es wie Robert Reppel und fährt nach Kühnhaide, um einen eisigen wunderschönen Sonnenaufgang zu erleben. Vielen Dank für das Bild, lieber Robert! (ch)

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Mehr Schein als Sein

Das Gewitter am Montag Abend war in Schwarzenberg sehr fotogen, brachte aber kaum Regen (ch)

Nach einem heißen Montag waren für den Abend Gewitter angekündigt. Ich freute mich riesig darauf, zum einen braucht die Natur DRINGEND Wasser und als Wetterfrosch mag man ja Gewitter sowieso. Zudem habe ich als bekennender Fan der Sächsischen Schweiz gehofft, dass die derzeitigen Löscharbeiten der verheerenden Brände durch Wasser von oben unterstützt werden.

Gegen 23 Uhr kam dann ein kleines aber feines Gewitter mit hoher Blitzfrequenz, welches in Plauen in einer Viertelstunde 15mm Niederschlag gebracht hat, direkt auf uns zu. Ich zückte vor Freude über die herrliche Himmelsshow die Kamera, um ein paar Blitze im Bild festzuhalten. Doch schon entdeckte mich das Gewitter und fiel vor Schreck zusammen. In Raschau fielen noch 1,7mm, in Schwarzenberg war dann bei 0,2mm Schluss. Und auch das restliche Erzgebirge ging leer aus, nur zwischen Chemnitz und Freiberg gab es noch kleine Schauer mit unbedeutetem Niederschlag.

Doch warum geht in diesem Jahr sämtlichen Gewittern auf dem Weg ins Erzgebirge die Luft aus? Ein Grund dafür könnte die anhaltende Trockenheit sein. Da im Boden kaum noch Wasser vorhanden ist, kann nichts mehr kondensieren, um das Gewitter am Leben zu erhalten, so dass vor allem kleine Gewitter regelrecht austrocknen. Wenn zudem in der trockenen Luft der Regen verdunstet, kühlt die Umgebungsluft zusätzlich ab. Dadurch wird diese schwerer beziehungsweise dichter und „fällt“ nach unten. Wind- und Sturm-, mitunter sogar Orkanböen sind dann das Ergebnis.

Dies war vor allem in der Sächsischen Schweiz verheerend, denn der starke Wind fachte das Feuer noch mehr an und das Löschwasser von oben blieb komplett aus 😦 (ch)

Die Bastei am vorletzten Wochenende, als die Welt in der Sächsischen Schweiz noch in Ordnung war. (ch)
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Veranstaltungstipp: 14. August 2022 – Erinnerungen an die Flut 2002 in Zinnwald

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Zweite Hitzewelle des Jahres 2022

In den letzten beiden Tagen hat uns die zweite Hitzewelle des Tages heimgesucht. Hoch JÜRGEN brachte Mitteleuropa so richtig zum Schwitzen. Am Westrand von JÜRGEN wurde mit einer südwestlichen bis südlichen Strömung teils sehr heiße Tropikluft aus Nordafrika über Spanien und Frankreich nach Deutschland geführt. Verbreitet purzelten Temperaturrekorde. Von den offiziellen Stationen wird die Hitzeliste von Bad Mergentheim mit 40,3°C angeführt. Der bisherige Rekord von 40.2°C am 07.08.2015 wurde hier nur knapp überboten. Anders in Hamburg-Neuwiedenthal, wo die gestrigen 40,1°C den bisherigen Rekord von 37.0°C vom 09.08.1992 deutlich übertraf.

Aber nicht nur Deutschland wurde von dieser Rekordhitze erreicht, auch in England wurden erstmals 40°C gemessen. So meldete der Flughafen Heathrow am 19.07. eine Höchsttemperatur von 40,2°C!

Das Erzgebirge lag zum Glück nur am Rand der Hitzezunge, so dass 35°C allgemein nicht überschritten und keine Rekorde überboten wurden. Nachfolgend die Tabelle der Erzgebirgswerte:

Die Hitze hat natürlich die Dürre weiterhin verschärft. Der UFZ-Dürremonitor des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung zeigt, dass die Böden im Erzgebirge vor allem in größerer Tiefe komplett ausgetrocknet sind. Und weiterhin ist kein größerer Regen in Sicht, allenfalls ein paar kleine Schauer als Tropfen auf dem heißen Stein. Und der nächste Hitzevorstoß wird Anfang nächster Woche berechnet. Da kann man nur sagen … DURCHHALTEN! Noch 155 Tage bis Weihnachten!!! (ch)

UFZ-Dürremonitor des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

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Die frostige Kälte vor der Hitze

Nachdem uns gestern eine Kaltfront überquert und vor allem im Osterzgebirge sogar etwas Niederschlag gebracht hat, führt das von den britischen Inseln eingewanderte Hoch Jürgen nun trockene Luft mit, welche in der Nacht empfindlich auskühlte. Die 10 Grad wurden überall unterboten – unsere Kältelöcher meldeten sogar Frost. Jelení (Hirschenstand) führte mit -4,8°C die nächtliche Frostliste an, gefolgt von Kühnhaide mit -2,8°C (und -5,3°C am Erdboden) und Hammerunterwiesenthal-Pöhlbach mit immerhin -1,0°C.

Nachfolgend ein Video von Oliver Kaufmann von Promovie zum Sommerfrost.

Von solchen Temperaturen müssen wir uns nun verabschieden, denn kommende Woche geht es steil nach oben. Vor allem am Mittwoch wird in den wärmeren Tälern des Erzgebirges die 30°C-Marke wohl (weit?) überschritten. Zum Glück sind tropische Nächte mit Nachttemperaturen >20°C im Erzgebirge nicht vorhergesagt, so dass wir zumindest dann etwas durchatmen können. Regen ist weiterhin nicht flächendeckend in Sicht, nur einzelne Hitzegewitter sind am Mittwoch möglich. (ch)

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Rückblick auf eine normale mitteleuropäische Sommerwoche

Vielleicht kann sich der eine oder andere noch erinnern … so wie das Wetter in der vergangenen Woche waren früher ganz normale mitteleuropäische Sommer. Die Tageshöchsttemperaturen schwankten zwischen 10°C (Fichtelberg am 7. und 8.07.) und 27°C (Aue am 4.07.). Dazu gab es immer mal wieder schauerartige Niederschläge, so dass herrliche Niederschlagssummen zwischen 30 und 55mm (Fichtelberg) zusammenkamen. Es hat definitiv nicht gereicht, um das Niederschlagsdefizit auszugleichen, aber die Wiesen haben wieder einen Hauch Grün bekommen und angedörrte Pflanzen haben sich erholt.

Mit dem Niederschlag geht es nun erst einmal wieder zu Ende. Ein paar ganz vereinzelte Tropfen kann es am Erzgebirgskamm noch geben, aber ansonsten starten wir in eine meist sonnige, trockene und angenehm temperierte Wohlfühlwoche. Wer kann, sollte diese genießen, denn das, was uns die Modelle ab 18. Juli berechnen, kann man nur als Hölle auf Erden bezeichnen. Das amerikanische Modell scherte schon länger in Richtung (oder teilweise sogar über!) 40°C in Sachsen aus, leider ziehen nun die anderen Modellberechnungen nach, so dass eine kräftige Hitzewelle immer wahrscheinlicher wird. Wie heftig und vor allem wie lang diese wird, ist noch ungewiss, aber dass sie kommen wird, ist inzwischen ziemlich wahrscheinlich 😦 (ch)

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