Erste Frühlingsboten auf dem Fichtelberg

In der letzten Woche ging es bei Temperaturen bis 14,0°C (am 13.04.) dem Schnee auf dem Fichtelberg mächtig an den Kragen. War vor einer Woche bei 77cm noch Wintersport möglich, ist die Schneedecke inzwischen bei nur noch 42cm löchrig geworden und die Bäume werden von Schnee und Eis freigegeben. Mit der schneedurchstechenden Pestwurz sind nun auch die ersten Frühlingsboten auf dem Gipfel zu finden. Vom Winter müssen wir uns auch hier erst einmal verabschieden…

Die noch immer konventionell gemessene Schneehöhe ist übrigens ein Mittelwert von 16 verschiedenen windgeschützten Messpunkten auf Waldlichtungen rund um den Gipfel (mehr zur Schneehöhenmessung). Ganz oben weht es oft stark, so dass eine Messung (wie z.B. die automatische Punktmessung) nicht viel Sinn macht. Auf dem Plateau wird zudem der Schnee beräumt und aufgetürmt, auch dort ist eine Schneemessung unmöglich. Zudem sind natürlich die Süd- und Osthänge schneller schneefrei als die Nordseite des Berges, wo letzte Schneereste oft bis in den Mai hinein zu finden sind. (ch)

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Ostergrüße vom Fichtelberger Skihaserl

Der Monat kann sich nicht entscheiden:
klirrt die Kälte, blüh’n die Weiden,
Wechselt Südluft mit Polar,
Schneit es oder graupelt’s gar,
gewittert es volle Kolonne
oder zeigt sich gar die Sonne?
 
Langweilig wird Ostern nicht
doch reicht die letzte weiße Schicht
zum Skifahren, ein letztes Mal,
hinab nach Oberwiesenthal?
Oder flieg ich auf den Bauch
durch das Huflattichgestrauch?
 
Was auch immer ich nun tu,
nichts bringt mich aus meiner Ruh,
notfalls such ich die Verstecke,
kucke, was ich da entdecke
und wünsche uns zur Osterzeit,
dass es endlich wieder schneit!
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Altocumulus floccus virga

Altocumulus floccus virga über dem Pöhlberg (ch)

… oder Wolken wie Kokosflocken, wie ein Kind passend das beschrieb, was gestern und heute am Himmel zu sehen war.

Gestern war am Himmel deutlich zu sehen, dass eine Wetteränderung im Gange ist. Das Hoch Rainer, welches uns saharastaubige Warmluft aus dem Süden und gestern erstmals in diesem Jahr Temperaturen über 20°C brachte (Schwarzenberg: 24,1°C, Aue 22,1°C), wurde von Tief QUELLA attackiert.

Das brachte nicht nur zunehmend feuchtere Luft in höhere Luftschichten, was an den zahlreichen Cirruswolken und Halos zu sehen war, sondern gestaltete die Atmosphäre zunehmend unruhig und instabil. Denn die flockigen Wolkenbausche entstehen durch konvektive Hebung im mittleren Wolkenniveau und sind oft ein sicheres Gewitter-Vorzeichen und tatsächlich überquert und noch heute eine Kaltfront, in welche einige Gewitterchen eingelagert sind.

Unterhalb der Floccus-Wolke bildet sich häufig eine Fallstreifenschleppe (Virga). Diese besteht aus ausfallenden Eiskristallen und/oder unterkühlten Wassertröpfchen, die durch Verdunstungsprozesse den Erdboden nicht erreichen. Sie hängen oft wie ein Vorhang unterhalb der Altocumuluswolke und werden vom Wind verweht.

Heute bildeten sich an der Unterseite der Fallstreifen noch Mammatus-Formationen, was ich selbst nie zuvor beobachtet habe. Diese beutelartigen Gebilde entstehen wahrscheinlich durch die Abkühlung durch die Verdunstung, die das Absinken beschleunigt und durch den Luftwiderstand die mammatusförmigen Ausbuchtungen bildet. Andere Erklärungen sind willkommen 🙂 (ch)

Altocumulus floccus virga mammatus
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Aprilwetter

Regenbogen am 7. April über Freital. Foto: Heiko Ulbricht

Eine sehr wechselhafte Woche geht zu Ende. Von Sturm über Dauerregen, Gewitter und Schnee bis in tiefe Lagen war alles, was das Wetter zu bieten hat, dabei. So reichte die erzgebirgische Temperaturbreite von 16,0°C (Schwarzenberg am 06.) bis -7,6°C (Fichtelberg am 04.), es fielen bis 50mm Niederschlag (Fichtelberg), wo es nochmals zu Schneedecken bis 15cm Neuschnee (Fichtelberg am 09.) ausbildeten. Auf Sachsens höchstem Gipfel wurde vielfach noch Ski gefahren, während sich in den tieferen Lagen trotz aller Kälteeinbrüche mit der Blüte der Forsythie der phänologische Erstfrühling durchsetzte.

So kennen (und lieben) wir den April, dessen berühmte Wechselhaftigkeit sich in den letzten Jahren ziemlich rar gemacht hatte. Aber nun ist sie zurück, mit allem, was das Wetterherz begehrt. Neben herrlichen Schauerwolken gibt es beispielsweise auch immer wieder Regenbögen, die vor allem im Dresdener Raum, wo der Niederschlag als Regen niederging, beobachtet wurde. Nachfolgend einige schöne Fotos, welche Matthias Barth (mb, Flughafen Dresden Klotzsche)) sowie unsere Leser Gottfried Mann (Dresden) und Heiko Ulbricht (Freital) zur Verfügung stellten. Vielen Dank dafür!

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Das Wetter im Osterzgebirge im März 2022 

Fast ausnahmslos zeigte sich die Großwetterlage im scharfen Kontrast zum Februar. Das 1. Monatsdrittel prägte ein Hoch über Mitteleuropa, welches sich nach Norden verlagerte. Hierdurch war es um den 5. trüb mit Schneefall bis ins Tiefland, welcher oberhalb 400 m auch für weiße Wiesen sorgte. Die Tage waren geprägt von Dauerfrost um Zinnwald und ca. 5 °C als Maximum im Elbtal. Die geringe Windgeschwindigkeit begünstigte in „Kältelöchern“ empfindlichen Frost. Am 7./8. erreichte Zinnwald mit 39 cm die höchste Schneedecke.
Es folgte eine Südlage mit straffem Wind, geringer Bewölkung und 5 – 15 °C als Höchsttemperatur. Da die Luft mit teils unter 20 % sehr trocken war taute der Schnee im Erzgebirge nur langsam ab.
Vom 15. – 19. hatte die Sonne des Öfteren das Nachsehen. „Tief Fatime“ verdrängte am 14./15. gezeichnet durch Regen die afrikanische Luft. Am 17. vermischte sich roter Saharastaub mit der Kaltfront aus Nord. Das Resultat war ein flächiger rot-grauer Belag auf Gegenständen. Mein Auto duschte an dem Tag bei Hamburg in einer rot-grauen Schlacke („Blutregen“).
Nach dieser kühlen, stürmischen aber trockenen Zeit regierte 13 Tage lang „Hoch Peter“ unseren Wetteralltag. Und es war wirklich jeder Tag fast wie der vorherige. Erneut trocknete die Luft stark aus. Wolken waren Mangelware und die Temperatur stieg selbst in Zinnwald fast auf 15 °C. Die Schnee-bedeckung sank hier am 24. auf < 50 %.
In den letzten Tagen ging dem Goldenen März die Puste aus. Das skandinavische „Tief Jana“ erinnerte uns daran, wie kalt es zu diesem Datum noch sein kann: Schneefall bis an die Elbe, Dauerfrost & Neubildung der Schneedecke im Erzgebirge.

Nach kaltem Start und Ende reichten die häufigen Warmphasen für eine Mitteltemperatur von 1,0 °C (Zinnwald-Georgenfeld) bis 5,4 °C (Köttewitz). Die Abweichung vom Mittel lag im Tiefland nur minimal im positiven Bereich. Auf dem Erzgebirgskamm hingegen bei + 2,0 °C. Die meisten Frosttage verbuchten Dohna & Zinnwald (je 20) und Dohna zudem mehr als in allen anderen Wintermonaten. Das nur 3 km entfernte Köttewitz zeichnete mit 12 Tagen die wenigsten Frosttage auf. An der DWD-Wetterwarte blieb an 6 Tagen die Temperatur unter 0 °C (Eistag). Ausgerechnet Zinnwald erreichte mit 14,4 mm die geringste Nieder-schlagssumme. Aber der Spitzenreiter Bannewitz verfehlte mit 18,3 mm ebenso deutlich das Soll. Die Niederschlagssummen erfüllten magere 22 – 38 %, verteilt auf 6 bis 7 Tage (neuer Rekord an allen Stationen!). Die Sonne schien hingegen deutlich über dem Soll und an allen Standorten so lang, wie noch nie seit Aufzeichnungsbeginn. Der Spitzenplatz mit 217,4 h bzw. 211 % wurde Zinnwald verliehen. Auch der Bedeckungsgrad von 41 % ist ein neuer Allzeitrekord. Die Grünlandtemperatur 200 erreichten die tiefen Standorte Mitte März – 1 Woche überpünktlich. Der Luftdruck lag im Mittel bei 1026,5 hPa. Der höchste Märzwert seit 1953. Mehrere Wetterlagen mit teils nur 20 % Luftfeuchte drückten das Monatsmittel auf 63 % (Bannewitz) bis 67 (Zinnwald) und damit auf den niedrigsten Wert seit 1991.

Ihr Sebastian Wetzel und Norbert Märcz, Wetterverein Zinnwald-Georgenfeld e.V.

Das Wetter im Vergleich:

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Mama Mia

Gestern Abend überquerte uns eine markante Kaltfront, welche auch im Erzgebirge die ersten Gewitter mit Graupelschauern brachte. Am markantesten war der Temperaturrückgang auf dem Fichtelberg, wo die Temperatur innerhalb kürzester Zeit von 3,8°C auf 0,9°C und im Laufe der Nacht auf -1,9°C (siehe Temperaturkurve). In Aue sank die Temperatur von 11,7°C auf 8,3°C, was sich aber noch immer warm anfühlte. Dazu wehte ein stürmischer Wind, im Maximum mit 108km/h auf dem Fichtelberg und 96km/h in Chemnitz.

Am schönsten war aber die Rückseite der Kaltfront. Denn auf der abziehenden Wolkenwand bildeten sich anfangs ein schwacher Regenbogen und nachfolgend massive Mammatuswolken, die zunehmend von der untergehenden Sonne angeleuchtet wurden. Was für ein phantastischer Anblick!!!

Mammatus (Mamma=lateinisch für Brust) sind beutelartige, nach unten hängende Wolken, die manchmal an der Rückseite von kräftigen Schauer- oder Gewitterwolken (Cumulonimbus) auftreten. Sie sind seit ungefähr 100 Jahren Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung. Zu ihrer Entstehung gibt es verschiedene Theorien, die jeweils nicht bewiesen sind. So könnten absinkende Kaltluftblasen oder Abwinde innerhalb des vereisten Ambosses der Wolke ebenso zu ihrer Entstehung führen, wie Verdunstungsvorgänge, wodurch die Luftschicht unter der Wolke abgekühlt und labilisiert wird. Auf jeden Fall sind sie wunderschön anzusehen, vor allem, wenn sie in der kühleren Jahreszeit recht tief hängen und dadurch noch größer erscheinen.

Nachfolgend die schönsten Bilder von gestern Abend aus Schwarzenberg (ch)

Auch auf dem Fichtelberg (fichtelberg.panocloud.webcam) und in Adorf (Wolfgang Weigert) waren die Mammatus zu sehen:

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Aprilschnee

Schneefall auf dem Fichtelberg (ch)

Bereits am 30. März verdrängten die beiden Tiefs KATHARINA und JANA die Wärme aus unserem Land. Insofern war es kein Aprilscherz, dass am 1. die Höchsttemperaturen oberhalb etwa 600 Metern im Frostbereich lagen (z.B. Fichtelberg: -3,4°C, Zinnwald: -2,5°C, Marienberg: -0,5°C). In der Nacht zum Sonntag klarte es auf und es wurde die kältesten Nachttemperaturen gemessen (Fichtelberg: -9,9°C, Bärenstein: -7,9°C, Zinnwald: -7,5°C).

Und es hat geschneit 🙂 Etwa 10-15cm Neuschnee gab es auf dem Fichtelberg, 7cm in Marienberg und 5cm im restlichen Erzgebirge oberhalb von etwa 600 Metern.

Schnee und Rodel gut auf dem Fichtelberg

In anderen Teilen des Landes war der Schneefall intensiver und vor allem in einem Gebiet zwischen Ruhrgebiet, Südniedersachsen bis in die Schwäbische Alb gab es mit Schneehöhen bis 25cm teilweise den meisten und manchmal auch einzigen Schnee des „gesamten Winters“.

Bis zum Mittwoch wird es stürmisch und die Schneefallgrenze steigt vorübergehend bis über den Fichtelberg hinaus an, aber zum Wochenende kann es erneut bis in die Täler schneien. Nächste Woche versucht der Frühling mal wieder seinen Glück, aber ob diese wärmere Phase bis Ostern hält, ist noch ungewiss.

Nachfolgend noch Fotos von Matthias Barth (mb) von der Schwäbischen Alb in etwa 750 m Höhe, wo der Wintereinbruch mit >20cm wunderschön war 🙂

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Sonnig, sonniger, März 2022

Leider sind aufgrund großer Datenlücken und seit der Automatisierung im Jahre 2019 nicht mehr vergleichbarer Messwerte (z.B. Schnee, Niederschlag) vom Fichtelberg keine monatlichen Auswertungen mehr möglich. Aber der März war so besonders, dass wir ausnahmsweise auch diese (z.T. interpolierten) Daten und die anderer erzgebirgischer Stationen betrachten möchten.

Hochs bringen Luftdruckrekord

Bereits Ende Februar stellte sich die zuvor graue Wetterlage grundlegend um und Deutschland wurde von blockierenden Hochs dominiert. Unvergesslich bleibt dabei Hoch PETER, welches am 15.03. auf dem Atlantik geboren wurde. Ab 17.03. regierte PETER omegaartig festbetoniert das Wettergeschehen unseres Landes und ließ Wolken kaum eine Chance. Der Luftdruck war ungewöhnlich hoch, am Leuchtturm Kiel wurde am 19.03. mit 1049,7hPa der deutschlandweit höchste Wert gemessen. Im Erzgebirge waren es immerhin noch 1045,2hPa (Marienberg). Einen ähnlich hohen Luftdruck im Monat März gab es zuletzt 1961.

Sonne bringt neue Monatsrekorde

Die Sonne schien im März mehr als doppelt so lang wie normal. In Carlsfeld, Chemnitz und Zinnwald wurden neue Monatsrekorde aufgestellt, auf dem Fichtelberg belegte der Monat nach 1953 Platz 2. Interessant war, dass im März die Sonne überall länger schien, als in den 4 vorangegangenen Monaten November bis Februar zusammen!

Große Tagesgänge der Temperatur und kaum Niederschlag

Der Monat war im Erzgebirge 1,1 bis 1,8°C zu warm. Das ist weit von den Temperaturrekorden entfernt, was vor allem den frostigen Nächten zu verdanken ist. Denn während tagsüber an bis zu 9 Tagen (Schwarzenberg-Oswaldtal) die Tagestemperaturen auf mehr als 15°C stiegen, fielen sie nachts bis auf -14,4°C (Kühnhaide am 8.03.). In Schwarzenberg gab es 25 Frosttage, das sind 2 mehr als auf dem Fichtelberg! Der Grund ist, dass Kaltluft schwerer ist als warme, sich auf Berggipfeln deshalb nicht halten kann, sondern sich in den Tälern sammelt. Da sich vor allem die tiefer gelegenen und oft föhnig beeinflussten Täler sehr stark erwärmen, gibt es dort die größten Tagesgänge. Im Schwarzenberger Oswaldtal wurde der höchste Tagesgang am 22.03. verzeichnet, als es zwischen Temperaturmaximum- und -minimum einen Unterschied von 24,6°C gab. Das ist selbst in einem März nicht alltäglich. Auf den Berggipfeln fielen die Tagesgänge erwartungsgemäß geringer aus.

Charakteristisch für den März 2022 war auch die große Trockenheit. Ohne den Niederschlag (bis zu 10mm) an den letzten beiden Tagen wären sicherlich auch hier sämtliche Allzeit-Negativrekorde für den Monat März gepurzelt. Aber hier schaffte es nur Zinnwald an die Spitze, wo vom letzten Niederschlag nicht mehr viel ankam.

Eine weitere Besonderheit des Monats war der umfangreiche Saharastaubtransport zur Monatsmitte, der vor allem im Alpenraum eine Stimmung wie auf dem Mars erzeugte. Aber auch im Erzgebirge gab es ungewöhnlich gefärbte Dämmerungen. (ch)

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Fichtelbergstraße wird umbenannt

Wir haben bereits zweimal über die inzwischen endemisch gewordenen Fichtelberg-Pinguine berichtet (12) und bekommen immer wieder Anfragen, wie es denen da oben denn geht.

Nun, sie haben sich dank zahlreicher Fischsponsoren gut entwickelt und fühlen sich pudelwohl. Durch die Corona Ausgansbeschränkungen konnten sie sich ungestört an die neue Umgebung gewöhnen und kräftig vermehren. Auch, wenn sie sehr zutraulich sind, ziehen sie sich bei Besucheransturm in die Quellgebiete von Zschopau und Sehma zurück.

Aber rund um den Gipfel wurde mittlerweile viel für ihren Schutz getan. Überall wurden Warnschilder und Schilder aufgestellt, die Fußgängern den Zugang zu ihren Verstecken verwehren. Aufgrund einer Petition mit 9 Mio Unterschriften wurde ihnen zu Ehren auch die Fichtelbergstraße in Pinguinstraße umbenannt. Bitte entsprechende Adressenänderung für Fichtelberghaus und Wetterwarte beachten!

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Astronomischer Frühlingsanfang

Erste Grasflecken auf der Traumweide Oberwiesenthal. Foto: Romy Schmidt

Nachdem sich am Meteorologischen Frühlingsanfang der Erzgebirgskamm noch im tiefsten Winter präsentierte, wird heute, zur Tag- und Nachtgleiche zumindest in Oberwiesenthal der Schnee lückenhaft und die Alpakas auf der Traumweide Oberwiesenthal freuen sich über erste Grasflecken 🙂

In den letzten beiden Tagen wurde der Frühling von einem Kaltlufttropfen ausgebremst, es gab etwas Regen und auf dem Erzgebirgskamm Schnee und der Fichtelberg verzeichnete gestern sogar mit einem Temperaturmaximum von -0,7°C einen Eistag. In den Nächten sank die Temperatur bis auf -6°C ab (Fichtelberg, Kühnhaide).

Doch damit ist es jetzt vorbei, der inzwischen formschöne Kaltlufttropfen ist nach Nordwesten abgezogen und Hoch PETER dominiert nun das Wetter über Deutschland und bringt Sonne pur. Im Laufe der Woche steigen die Temperaturen bis auf über 15°C in den Tälern und 10°C auf Sachsens höchstem Gipfel. Ob das Hoch bis zum Monatsende durchhält, ist noch nicht sicher, aber mindestens eine Woche können die Sonnenanbeter das Wetter in vollsten Zügen genießen (und die Wetterverrückten sich langweilen). (ch)

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