Kurzärmelig im Schnee

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Das Hoch HANNELORE hat in den letzten Tagen für Frühling pur gesorgt und ist mit Gipfeltemperaturen bis 13°C dem Schnee mächtig an den Kragen gegangen. Zwischen den riesigen Schneehaufen tummelten sich die Fichtelbergbesucher zum Teil kurzärmelig und genossen in der Sonne Kaffee oder Bier. So nach und nach gibt der Schnee die ersten Grasflächen, aber auch zum Beispiel die eingeschneiten Geräte der Wetterwarte oder die Tiere des Holzzoos frei.

Ab Morgen greift der Winter nochmal an und es könnte in den Gipfellagen etwas Neuschnee geben. Aber langfristig ist der Frühling nicht mehr aufzuhalten und so meldet er sich zum Ende der Woche zurück. (ch, wh)

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Pünktlich zum Frühlingsanfang

…stehen auch die Drebacher Krokusse in Vollblüte.

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Krokuswiesen in Drebach

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Die Krokusblüte in Drebach. Foto: Claudia Hinz

Auch wenn es heute letzte Schnee- und Graupelschauer gibt, so ist der Frühling nicht mehr aufzuhalten. Das zeigen vor allem die berühmten Krokuswiesen in Drebach. Dort haben  mittlerweile fast alle der Krokusse Blüten. Sobald bei wärmeren Temperaturen die Sonne herauskommt, wird sich der Blumenteppich in voller Pracht entfalten. Das ist voraussichtlich ab Donnerstag der Fall, am Wochenende wird sicherlich das Maximum erreicht, dann gibt es auch ein kulturelles Rahmenprogramm mit Marktplatz und Imbiss.

Aktuelle Infos zum Blütenstand finden sich auf der Startseite der Gemeinde Drebach.

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Nach Kaltfront ruft der Frühling

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Graupelschauer über Schwarzenberg. Foto: Claudia Hinz

Nach Tief EBERHARD fegten täglich weitere Tiefs über die Tiefdruckautobahn. Nach FRANZ (Fichtelberg 111km/h), GEBHARD (116km/h) und HEINZ (109km/h) schickt IGOR (105km/h) seit gestern feuchte und kalte Luft nach Mitteleuropa. Nach dem gestrigen Zwischenfrühlingstag mit Höchsttemperaturen zwischen 7°C auf dem Fichtelberg und 15°C in Aue gab es heute viele Regen-, Schnee- und Graupelschauer und sogar einzelne Gewitter bei nur noch 0 bis 7°C. Auf dem Fichtelberg gab es mit einem Maximum von -0,3°C sogar einen Eistag.

Nun geht es aber mit großen Schritten auf den Frühlingsanfang zu und wie es derzeit in der Modellküche aussieht, hält sich  auch das Wetter daran. Zunächst dehnt sich ein Hochdruckkeil in Richtung Mitteleuropa aus und sorgt für nachlassenden Wind und Niederschläge, sowie für ansteigende Temperaturen. So könnte es ab Donnerstag in den Tälern wieder 15 Grad werden und auch auf dem Fichtelberg wird es bei 10°C der noch 1,50 Meter hohen Schneedecke an den Kragen gehen. Wie lange es frühlingshaft bleibt, hängt stark von der Hochdruckposition ab, bei der sich die Wettermodelle uneinig sind. Also einfach jeden Frühlingstag genießen 😉

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EBERHARD mit Tempo 150 auf der Tiefdruckautobahn

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Gewitter über Schwarzenberg. Foto: Claudia Hinz

Nach den Sturmtiefs  BENNET, CORNELIUS und DRAGI überquerte heute der stürmische Schnelläufer EBERHARD Deutschland und hatte neben Gewitter, Regen- oder Graupelschauer erneut starke Windböen im Gepäck. So wurden auf dem Fichtelberg 143km/h, auf dem Brocken sogar 152km/h gemessen. Aber auch im Flachland gab es Windböen um 100km/h (z.B. Leipzig, Gera oder Erfurt). Örtlich gab es schwere Schäden, die bei frontgewitter.de analysiert sind.

Die gewittrige Kaltfront des Tiefs erreichte das Erzgebirge kurz vor Sonnenuntergang und sorgte für wunderschöne Stimmungen. Zudem waren heute – wie auch schon in den letzten Tagen zahlreiche Regenbögen zu beobachten.

Und wie geht es weiter? Morgen fallen die zahlreichen Schauer bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer und es kann sich kurzzeitig eine Schneedecke ausbilden. Auch die restliche Woche bleibt die Tiefdruckrinne zwischen Neufundland, Island und Skandinavien erhalten und das am südlichen Rand liegende Deutschland wird weiterhin von einem kühlen, stürmischen und unbeständigen Wettercharakter dominiert. Es wird also ungemütlich, aber immerhin abwechslungsreich und auch den einen oder anderen Regenbogen wird es sicher noch geben 🙂 (ch)

 

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Fichtelbergwetter im Februar 2019

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Der Februar war mit einem Monatsmittel von -0,1°C mit einer Abweichung von +4,7°C viel zu warm und reiht sich in der Statistik zusammen mit 1926 und 1966 auf Platz 2 hinter 1990 (Monatsmittel: 0,9°C) ein. Mit einer Niederschlagssumme von 63,0mm (private Messung) war der Monat zu trocken und erreichte nur 79% des Normalwertes. Dafür machte die Sonne fleißig Überstunden und erreichte mit 120,3 Stunden 156,8% der normalen Monatsbilanz.

Der Monatsanfang präsentierte sich auf dem Berg allerdings noch hoffnungsvoll winterlich. Die Schneedecke erhöhte sich von 169cm am 01. auf 183cm am 04. Februar (private Messung). Alles war dick bepackt, wie schon seit Jahren nicht mehr und einige der automatischen Messgeräte der Wetterwarte versanken im Schnee. Nach anschließenden 13cm Schneeschwund durch Regen kamen zu Beginn der zweiten Dekade nochmals 6cm Neuschnee hinzu, bevor es dann bei frühlingshaften Temperaturen mit der Schneedecke langsam aber stetig bis auf 150cm am Monatsletzten abwärts ging. Allerdings offenbarten die nun freigelegten Bäume den Schneebruch der letzten Monate in seinem gesamten Ausmaß. Fast jede Baumspitze ist abgebrochen und unser über 100-jähriger Überlebensbaum hat leider die enorme Schneelast des letzten Winters nicht überlebt.

In der zweiten Monatshälfte wurde das Wetter von einem Hochdrucksystem und frühlingshaften Temperaturen dominiert. Auf dem Fichtelberg gab es zwar keine Rekordtemperaturen wie an anderen deutschen Messstationen, aber die Monatshöchsttemperatur von 11.3 °C am 17. war immerhin die elftwärmste auf dem Fichtelberg gemessene Februarwert. Windstille und hohe Sonneneinstrahlung vom sauberen oft wolkenarmen Himmel sorgten dafür, dass sich so mancher Wintersportler seiner Jacke entledigte und kurzärmelig die Winterfreuden genoss. Die Nächte waren allerdings noch empfindlich kalt und bis in die Täler überwiegend frostig. Auf dem Fichtelberg wurde die Monatstiefsttemperatur am 22.02. mit -8,9°C gemessen. Insgesamt gab es auf dem Gipfel 10 Eistage (Höchsttemperatur <0°C) und 20 Frosttage (Tiefsttemperatur < 0°C.).

Vor allem in der ersten Monatshälfte war es oft stürmisch. Die höchste Windgeschwindigkeit des Monats wurde am 11. mit 110.9 km/h gemessen. Starker Wind (Windstärke 6) wehte an 23 Tagen und stürmischer Wind (Windstärke 8) an 8 Tagen.

Leider werden durch den Wegfall der kontinuierlichen Wetterbeobachtung die zahlreichen Besonderheiten des Fichtelbergs nicht mehr lückenlos dokumentiert. Private Beobachtungen konnten aber wenigstens einige ungewöhnliche Erscheinungen festhalten. So gab es Luftspiegelungen an entfernten Bergen und Wolken, Fernsichten bis zum Riesengebirge (12), ein langanhaltendes Abendrot sowie Fallstreifenlöcher und UFO-Alarm.

Mit dem Februar endete auch der meteorologische Winter, auf den wir noch kurz zurückblicken möchten. Die große Trockenheit des letzten Jahres wurde im Dezember durch eine westlich dominierte Grundströmung beendet, was eine nasskalte Witterung mit viel Schnee auf den Bergen zur Folge hatte. 1,83 Meter wurden im Maximum auf dem Fichtelberg gemessen. Soviel gab es das letzte Mal im März 2009, also vor 10 Jahren. Erst ab der zweiten Februar-Dekade setzte sich ein Omega-Hoch durch und sorgte für einen trockenen und milden Wettercharakter. Insgesamt war der Winter mit einer Mitteltemperatur von -2,7°C um 1,9°C zu warm. Mit 616,1mm Niederschlag wurden 228% des Normalwertes erreicht. Besonders der Januar schlägt hier mit 318,9mm zu Buche, was 365% des Normalwertes entspricht. Damit wurde der höchste Januarniederschlag in der 103-jährigen Fichtelbergstatistik registriert (die aber wie bekannt zum 31.12.18 offiziell beendet wurde, weshalb dieser Rekord leider inoffiziell bleibt!!!). Die Sonne war mit 180 Stunden (91%) leicht unterdurchschnittlich, was vor allem der fünft-sonnenscheinärmste Dezember mit nur 16,2 Stunden (28%) verbockt hat. Aber beim Wetter gleicht sich oft alles aus, und so hat wie oben beschrieben der Februar markant aufgeholt. Für die größte Windspitze sorgte Tief FLORENZ am 14. Januar mit einer Windspitze von 129,6 km/h. (ch)

Wetterrückblick Olbernhau von Dirk Christoph

Wetterrückblick des Observatoriums Hoher Peißenberg in den bayrischen Voralpen

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Erzgebirgsföhn

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Riesige Föhnwolke über dem Oswaldtal zwischen Schwarzenberg und Waschleithe, aufgenommen mit 8mm-Objektiv. Foto: Claudia Hinz

In diesem Beitrag haben wir bereits über Föhn, seiner Entstehung und der charakteristischen Wolkenformen geschrieben. Dem aufmerksamen Beobachter ist aber nicht entgangen, dass sich auch gestern Vormittag über dem südlichen Erzgebirge erst kleine, später riesige Föhnfische (Lenticularis) am Himmel tummelten.

Für die Alpen war Föhn vorhergesagt, der sonniges und trockenes Wetter bringen sollte. Über das restliche Land sollten Schauer und Gewitter ziehen. Und genau so ist es eingetroffen. Vor allem in der Schweiz fegte der Föhn mit Spitzengeschwindigkeiten bis 183 km/h (auf dem Gütsch bei Andermatt) über die Gipfel und nördlichen Föhntäler. Der Föhn machte sich vor allem bis weit nach Baden-Württemberg bemerkbar. Dort wurden mit 18°C auch die höchsten Temperaturen registriert. Grund für die kräftigen Südwinde war das Tiefdruckgebiet CORNELIUS mit seinem Zentrum bei den Britischen Inseln.

Im Gegensatz zu den Alpen, die hoch und breit genug sind, um jegliche kälter temperierte Luftmassen zurückzuhalten, sind Föhneffekte im Erzgebirge regional sehr unterschiedlich. Denn das Gebirge steigt von Norden her aus der sächsischen Tiefebene (ca. 150 Meter über NN) wie eine breite, schrägaufgerichtete Pultplatte sanft an, im Osterzgebirge auf etwa 900 Meter, im Westerzgebirge auf über 1000 Meter bis zum Fichtelberg (1215m) und Keilberg (1244m). Auf der Südseite fällt das Gebirge sehr steil ab (ca. 600-700m auf 4-5 km Luftlinie). Temperaturunterschiede von über 10°C zwischen Ost- und Westerzgebirge sind deshalb keine Seltenheit.

Zwei Föhnarten sind den in den Alpen dennoch recht ähnlich. Im Sommerhalbjahr sorgen Wetterlagen, die vom Mittelmeer her verstärkt Warmluft heranführen, an den Nordflanken des Erzgebirges für warmen Fallwind und Wolkenauflösung.

Auch bei Südwestwetterlagen, wo von der Biskaya Wolkengebiete von, mit oder hinter Warmfronten herangeführt werden, sind regional vor allem bei südöstlicher Gebirgsausrichtung föhnige Wolkenauflösungserscheinungen zu beobachten. Diese führt warme Luft aus dem Süden über die Nordhänge des Erzgebirges hinauf, die auf sächsischer Seite in die Täler fällt. Im Kammbereich bleibt es bei größeren Windstärken oft ganztägig kühl und nebelig, erst mit dem Überschreiten des Erzgebirgskamms lösen sich föhnbedingt die Wolken auf und es herrscht warmes und sonniges Wetter.

Genau so war es gestern. Über dem Erzgebirgskamm stand eine zerrupfte Wolkenmauer, die zumindest zeitweise für nebliges Wetter und Temperaturen von nur 4°C auf dem Fichtelberg und 5°C in Zinnwald sorgte. Zudem wehte ein mäßiger Südwind bis 59 km/h (Fichtelberg) und 54 km/h (Zinnwald). Im Vorland lösten sich die tiefen Wolken rasch auf und das Thermometer kletterte in den Föhntälern bis auf 14°C (private Station Schwarzenberg). Dazu bildeten sich herrliche Föhnwolken, die mein Wetterherz natürlich höher schlagen ließen. (ch)

 

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Rosenmontagssturm BENNET

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Gestern zog das Sturmtief BENNET über Deutschland hinweg und brachte auf dem Fichtelberg Spitzenwerte bis 110km/h. Aber auch im Flachland wurde vereinzelt um 100 km/h gemessen. So meldete der Flughafen Leipzig 106km/h und Chemnitz 97km/h. Auch, wenn dieser Sturm nicht zu den größten Winterstürmen gehörte, knickten viele der schon durch Trockenheit und Eislast stark gebeutelten Bäume endgültig um. Immer wieder mussten Straßen vorübergehend gesperrt werden, um die Schäden zu beseitigen.

Auch im restlichen Deutschland führte der Sturm zu zahlreichen Waldschäden, Unfällen und abgedeckten Wellblechdächern. In der Altmark fegte aufgrund der Trockenheit ein Staubsturm über die Felder am Stadtrand von Gardelegen.

Nach vorübergehender Wetterberuhigung und Erwärmung wird es zum Wochenende zu erneut wechselhaft und sehr stürmisch und ab Mitte kommender Woche könnte sich zumindest im Bergland auch der Winter nochmals regenerieren. (ch)

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Nur wenig Schneeschmelze durch trockene Luft

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Während die Bäume sich bei den Frühlingstemperaturen längst ihrer weißen Pracht entledigt haben, werden die Messgeräte in der kompakten Schneedecke nur sehr langsam freigegeben.

Zur privaten Schneehöhenmessung erreichte uns eine Anfrage:

„Ich verfolge regelmäßig die Schneehöhen am Fichtelberg, die zum Glück inoffiziell weitergeführt werden. Vielen Dank dafür! In den letzten warmen Frühlingstagen, an denen auch auf dem Fichtelberg bis 10°C gemessen wurde, hat die Schneehöhe kaum abgenommen. Nach dem Schneehöhenmaximum zum Monatsanfang und zum Beispiel am 22. und 23.02. gab es bei geringeren Plusgraden eine viel deutlichere Schneeabnahme. Was sind hier die Ursachen?“

Vielen Dank für die interessante Frage. Zuerst einmal ist zu bemerken, dass die derzeitige Schneedecke durch einige flüssige Niederschläge sehr fest ist. Je höher der Wassergehalt, desto kompakter die Schneedecke und umso länger benötigt diese, um wegzutauen. Leider wird auch das Wasseräquivalent nicht mehr gemessen, so dass ein Vergleich zu vorherigen Jahren nicht möglich ist (*). Aber seit einigen Wochen kann man problemlos drüber hinweg laufen, das ist ein Zeichen für eine sehr hohe Schneefestigkeit.

In den letzten Tagen brachte das über Deutschland liegende Hoch FRAUKE nicht nur ungewöhnliche Wärme, sondern zum Teil auch extrem trockene Luft zu uns. Auf dem Fichtelberg lag die Luftfeuchtigkeit oft unter 30%, teilweise sogar unter 10%. In diesem Fall bleiben Taupunkt und Feuchttemperatur deutlich negativ und der Schnee sublimiert, d.h. er geht direkt in Wasserdampf über. Durch diesen energieaufwendigen Verdunstungsprozess wird der Umgebung Wärme entzogen (weswegen sich zum Beispiel nasse Kleidung kälter anfühlt, als trockene). Die Schneehöhe nimmt in diesem Fall kaum ab.

Erst bei feuchter Wärme, wenn sowohl Temperatur als auch Taupunkt und Feuchttemperatur über dem Gefrierpunkt liegen, geht der Schnee allmählich in den flüssigen Zustand über und beginnt zu tauen. Regen und Wind können den Tauprozess noch beschleunigen. Sind erst einmal Teile des dunklen Erdboden oder Asphalts freigelegt, geht es ganz schnell, denn die schon recht hoch stehende Sonne erwämt den Boden, der dann wiederum Wärme abgibt und den bis dato meist schon ergrauten Schnee vollends den Garaus macht. Das ist der Grund, warum das betonierte und schneeberäumte Fichtelbergplateau oft schon schneefrei ist, während an den 16 Schneemesspunkten an windgeschützten Waldlichtungen noch lange größere Messwerte abgelesen werden. (ch)

(*) František Nedvěd konnte im Skigebiet Neklid bei einer Schneehöhe von 1,85m einen Wert von 616mm messen! (1 mm Wasseräquivalent entspricht 1 l Schmelzwasser)

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Lang anhaltendes Abendrot

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Intensives Abendrot in Zschopau. Foto: Andrea Blume

Auch heute gibt es interessantes zu berichten. Zwar befand das Erzgebirge heute nicht auf der Sonnenseite des inzwischen über Nordwestdeutschland regierenden kräftigen Hochs FRAUKE und mit Höchsttemperaturen von 13°C in den Tälern und 4°C auf dem Fichtelberg war man auch weit von Rekorden entfernt, aber dafür gab es einen intensives wunderschönes Abendrot, welches über eine Stunde lang anhielt. Besonders gut konnte man diesen auf der Webcam auf dem Keilberg verfolgen. Die nachfolgende Zusammenstellung der besten Webcambilder zeigen den Verlauf:

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Weitere Aufnahmen wurden in Schwarzenberg von Claudia und Wolfgang Hinz gemacht.

Wer die Möglichkeit hat, sollte die nächsten beiden Frühlingstage unbedingt noch genießen, denn ab Freitag wird es unbeständiger, kälter und die Sonne läßt sich kaum noch blicken.

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