Zweite Hitzewelle des Jahres 2022

In den letzten beiden Tagen hat uns die zweite Hitzewelle des Tages heimgesucht. Hoch JÜRGEN brachte Mitteleuropa so richtig zum Schwitzen. Am Westrand von JÜRGEN wurde mit einer südwestlichen bis südlichen Strömung teils sehr heiße Tropikluft aus Nordafrika über Spanien und Frankreich nach Deutschland geführt. Verbreitet purzelten Temperaturrekorde. Von den offiziellen Stationen wird die Hitzeliste von Bad Mergentheim mit 40,3°C angeführt. Der bisherige Rekord von 40.2°C am 07.08.2015 wurde hier nur knapp überboten. Anders in Hamburg-Neuwiedenthal, wo die gestrigen 40,1°C den bisherigen Rekord von 37.0°C vom 09.08.1992 deutlich übertraf.

Aber nicht nur Deutschland wurde von dieser Rekordhitze erreicht, auch in England wurden erstmals 40°C gemessen. So meldete der Flughafen Heathrow am 19.07. eine Höchsttemperatur von 40,2°C!

Das Erzgebirge lag zum Glück nur am Rand der Hitzezunge, so dass 35°C allgemein nicht überschritten und keine Rekorde überboten wurden. Nachfolgend die Tabelle der Erzgebirgswerte:

Die Hitze hat natürlich die Dürre weiterhin verschärft. Der UFZ-Dürremonitor des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung zeigt, dass die Böden im Erzgebirge vor allem in größerer Tiefe komplett ausgetrocknet sind. Und weiterhin ist kein größerer Regen in Sicht, allenfalls ein paar kleine Schauer als Tropfen auf dem heißen Stein. Und der nächste Hitzevorstoß wird Anfang nächster Woche berechnet. Da kann man nur sagen … DURCHHALTEN! Noch 155 Tage bis Weihnachten!!! (ch)

UFZ-Dürremonitor des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelle Wetterinfos abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Zweite Hitzewelle des Jahres 2022

  1. Matthias Grimm schreibt:

    2.Hitzewelle im Erzgebirge?
    Meinen Beobachtung zur Folge gab es nur 2 mal 2 Tage im Erzgebirge unterhalb 800 wo die Temperaturen 30 Grad erreichten bzw übertroffen wurden,teils deutlich.
    Meines Wissen gilt Per Definition erst dann eine Hitzewelle wenn mindestens an 3 Tagen in Folge 30 Grad erreicht werden.
    Beides wurde also im Erzgebirge nicht erreicht.
    Merkwürdig finde ich auch den Dürremonitor.
    Laut dieser Darstellung haben wir im Erzgebirge eine außergewöhnliche Dürre,im Raum Leipzig und etwas südlich davon wie auch in Teilen des Thüringer Beckens und des südlichen Sachsen-Anhalt, der trockensten Region Deutschlands,nur eine moderate Dürre.
    Auf Grund der mir vorliegenden Niederschlagsdaten dieser und unsere Region und der Bodenbeschaffenheit ist diese Darstellung des HHZ,mir ein Rätsel.
    Das wir hier eine größere Trockenheit,längere Trockenphase haben wie 2018 ist unstrittig.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s