Nasses Ende der Hundstage

Als Hundstage werden umgangssprachlich die heißen Tage im Sommer bezeichnet, die gewöhnlich in der Zeit vom 23. Juli bis zum 23. August auftreten. Nun, heiße Tage mit Temperaturen >30°C gab es im Erzgebirge in dieser Zeit nicht, aber immerhin ein paar vereinzelte Sommertage.

Zudem fielen die Hundstage vor allem zum Ende zu regelrecht ins Wasser. Ursache war das Tief MANFRED, das sich im Tagesverlauf von England nach Deutschland verlagerte, wobei sich an der zur Nordsee reichenden Okklusion ein weiterer Kern über Ostdeutschland bildete. Dort führte zum Teil schauerartig verstärkter Regen in den letzten 30 Stunden zu Niederschlagsmengen bis über 120 Liter pro Quadratmeter (Maximum in Belgershain im Landkreis Leipzig: 122,1). Das Erzgebirge lag am Rand und bekam weniger als 50 Liter pro Quadratmeter ab. Nachfolgend die statistische Bilanz der Hundtage (Stand heute 18.00 Uhr):

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