Sofi-Gewitter

Gewitter-Sofi (Fotomontage: ch)
Gewitter-Sofi (Fotomontage: ch)

Die Sonnenfinsternis war heute etwas ganz Besonderes. Die Sonne war zwar nur zu 10% bedeckt, aber sie war von Gewittern regelrecht umzingelt. Trotzdem hatte Petrus ein Einsehen und zauberte immer mal wieder kleine Kucklücken zwischen die mächtigen Cumulonimben. Das ist im Erzgebirge recht selten, normalerweise finden fast alle astronomischen Ereignisse hier unbeobachtbar hinter Wolken statt!

Die partielle Sonnenfinsternis hatte ihr Maximum um 12.38 Uhr. Dies waren die „Ausläufer“ einer ringförmigen Sonnenfinsternis über den nördlichen Polarregionen. Sie begann im Nordosten Kanadas, überquerte das nördliche Polarmeer, streifte die Nordwestecke Grönlands und ging über den Nordpol der Erde in den Nordosten Sibiriens.

Doch warum war diese Sonnenfinsternis ringförmig und nicht total? Der Mond passierte vor zwei Tagen mit einer Distanz von 406.230 Kilometer seinen erdfernsten Bahnpunkt. Der dunkle Neumond erscheint daher etwas kleiner als die Sonnenscheibe und bedeckte diese nur zu 89%. Daher wurde nicht die gesamte Sonnenscheibe verfinstert, sondern sie wurde von einem leuchtend hellen Ring umrahmt. (Als visuellen Eindruck hier ein Video einer ringförmigen Sonnenfinternis vom 26.02.2017 in Chile). (ch)

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