Frühlingsanfang

Das kleine Schwarzenberger Graupelmännchen hat nicht lange überlebt … hier ist der Frühling nicht mehr aufzuhalten (ch)

Heute war um 10:37 Uhr der astronomische Frühlingsanfang. Aufgrund der Neigung der Erdachse zur Sonne hin entstehen die Jahreszeiten. Der Frühling auf der Nordhalbkugel beginnt dann, wenn die Sonne über dem Äquator exakt im Zenit steht. Dann sind Tag und Nacht überall genau gleich lang. Ab morgen „wandert“ die Sonne dann nach Norden, dass heißt, dass dort die Nächte länger sind als im Süden und am Nordpol beginnt der Polartag.

Beim Wetter gibt aber der Winter noch nicht auf. So sank die Temperatur auf dem Fichtelberg letzte Nacht nochmal bis auf -12°C auf dem Fichtelberg und -5°C in den Tälern und auch tagsüber blieb die Werte im frostigen Bereich. Während aber in den tiefer liegenden Tälern (z.B. Aue, Schwarzenberg) die schon hoch stehende Sonne dem Schnee sehr schnell den Garaus machten, summierte sich die Schneedecke auf dem Fichtelberg erneut auf über 1 Meter (103cm privat gemessen!). Und auch morgen wird es nochmals Schneefälle geben.

Der Fichtelberg ist bei 1m Schnee von Frühling noch wenig zu erahnen.

Aber der Frühling steht in den Startlöchern. In der kommenden Woche dehnt sich allmählich ein Hoch nach Deutschland aus und sorgt ab Mittwoch für immer mehr Sonne und deutlich steigende Temperaturen. Bis zum Wochenende könnten in den wärmeren Tälern die 15°C erreicht werden und auch auf dem Fichtelberg geht es dem Schnee bei deutlichen Plusgraden an den Kragen.

Der Blick auf die Langzeitprognosen stimmt auch recht optimistisch, daß das warme, wenn auch nicht durchweg trockene Frühlingswetter bis Ostern anhalten wird, eine deutliche Abkühlung ist bis dahin nicht in Sicht.

Nachfolgend einige Kontrastfotos vom Schwarzenberger Fast-Frühling und dem Tiefwinter auf dem Fichtelberg, wo man aber bei genauem Hinsehen auch die ersten Anzeichen von Frühling erkennt. (ch)

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2 Antworten zu Frühlingsanfang

  1. Matthias schreibt:

    In den tiefer gelegenen Tälern…doch schon ab 500 m blieb der Schnee seit Dienstag liegen und summierte sich bis Samstagsfrüh durch teils heftigste anhaltende Schnee und Graupelschauer auf 15-20 cm wie in Zwönitz
    Dazu liebe spätwinterliche Grüße

    Gefällt 1 Person

    • ch schreibt:

      Lieber Matthias, vielen Dank für die Ergänzung. Mit den tiefer gelegenen Tälern meine ich hauptsächlich die warmen Täler von Mulde, Großer Mittweida, Zschopau oder Flöha. Genauer wäre sicher die Angabe einer Höhe, aber das ist immer recht schwierig, da ich oft nur meine eigene Umgebung im Blick habe und man ja kaum noch irgendwohin kommt 😦 Zudem können hier im Erzgebirge bei gleicher Höhenlage die Unterschiede gravierend sein. Hier auf 450m war der Schnee immer ruckzuck wieder weg (man sieht das auch daran, daß die Krokusse nicht niedergedrückt sind. Mein Graupelmannl hat keine halbe Stunde überlebt 😉

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