Nebelbogen selbst gemacht… oder was man tun muss, wenn Sonne oder Mond fehlen…

Text und Fotos: Heiko Ulbricht

Nebelbogen von Heiko Ulbricht.

In der Nacht von Freitag auf Samstag lagen im Elbtal Temperatur und Taupunkt dicht beieinander, der Spread lag nur bei 0.3 Kelvin, gemessen an der Wetterstation der Sternwarte Radebeul. Die Folge war dichter Nebel an der Sternwarte und im Elbtal. Bestes Wetter für Nebelbögen und Brockengespenster…

Gesagt getan… Mario Ludwig und ich kamen sodann auf die Idee, mit einer starken LED im Rücken einen Nebelbogen zu erzeugen und diesen mit unseren Kameras auch zu dokumentieren. Eine Senke in den Weinbergen neben dem Observatorium bot sich dazu am besten an, die Lampe wurde ebenso wie unsere Kameras auf ein Fotostativ montiert.

Ich stand bei der Erstellung des Bildes etwa 4 m von der LED entfernt, auch das Brockengespenst, mein in die Nebelwand hineinprojizerter Schatten, war wunderschön zu sehen… Meine Kamera hatte ich mit einem 12 mm Fisheye versehen, es reichte aus, den kompletten Bogen zu erfassen.

Gut, dass wir diese Chance nutzten, denn nur 2h später war der Nebel- und Gespensterspuk schon wieder vorüber und der Nebel löste sich auf. Ein immer wieder faszinierendes Wetter- und atmosphärenoptisches Experiment, schnell und unkompliziert durchgeführt. Mit faszinierenden Lichteffekten…

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