Die weibliche Seite von Sturmtief Sabine

Sturmtief Sabine. Quelle: Berliner Wetterkarte

Den Höhepunkt des Orkantiefs Sabine ist vorüber. Das Erzgebirge lag am Rand und ist vielerorts mit einem blauen Auge davon gekommen. Hier gab es die größten Böen auf der Rückseite der Kaltfront, die uns am Morgen zwischen halb und um 6 mit einem Gewitter aus dem Bett schmiss (-> Blitzradar). Vor der Kaltfront hatte sich eine Inversion ausgebildet, so dass der Wind hauptsächlich oberhalb wehte und es in den Tälern ruhig blieb. Die Kaltfront durchmischte die Luftschichtungen und so gab es die größten Windspitzen während der nachfolgenden zum Teil gewittrigen Schauerstaffeln.

Die deutschlandweit höchste Windspitze wurde mit 176km/h auf dem Feldberg im Schwarzwald gemessen. Auf dem Brocken waren es 173km/h, auf dem Fichtelberg 150km/h. Aber selbst in Chemnitz gab es noch 115km/h. Das ist ziemlich viel, dennoch kam SABINE an große Winterstürme wie EMMA, KYRILL oder LOTHAR nicht heran.

Windspitzen auf dem Fichtelberg. Quelle: kachelmannwetter.de

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Windspitzen in Deutschland. Quelle: DWD

An den Schauerstaffeln hat SABINE mehrfach ihre holde Weiblichkeit in Form herrlicher Mammatuswolken entfaltet. Nachfolgend die schönsten Fotos der Mammaten und von den abendlich beleuchteten Schauerwolken. (ch)

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