Orkantag 13.11.

Nein, dieses Jahr kann man nicht wirklich von einem stürmischen Herbst sprechen. Dies ist ja schon aus der Großwetterlage (GWL) zu erkennen. Seit den 1990-ern nimmt die Häufigkeit von meridionalen GWL’s zu, mit dem Ergebnis einer störenden W-Strömung. Sturmlagen treten da nur durch den Böhmischen Wind und mal selten mit dem „Ostseeexpress“ auf. Doch es gab auch ein Zahrzent, indem die zonalen GWL’s den Ton angaben und im Tiefland für grüne Winter verantwortlich waren.

Der 13.11. ist hier ein ganz besonderer Tag. Sowohl 1972 als auch genau 1 Jahr danach überquerten 2 Orkantiefs das Erzgebirge: Am 13.11. 1972 erreichte die maximale Windböe am Fichtelberg 184 km/h und 1973 nochmal 155 km/h.

1973 nimmt für den Fichtelberg eine ganz besondere Rolle ein, denn in diesem November maß das Anemometer an 9 Tagen die höchste Windstärke.

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