Wellen, Abendrot und Alpenschnee

Das Wetter hat sich seit Ostern etwas gewandelt, es gibt Wolken, Wind und die Temperaturen sind nicht mehr ganz so hoch. Auch, wenn das nach Nordosten abgezogene Hoch KATHARINA noch dagegen hält, so kämpfen sich die Atlantiktiefs THEODOR und ULI doch Schritt für Schritt vorwärts. Derzeit liegt ein kräftiges Regengebiet über Deutschland, was uns am Abend erreichen wird. Nun steht uns wechselhafteres und kühles Wetter bevor, Anfang Mai könnten sich sogar die Eisheiligen breit machen.

Bereits gestern machte sich der Wetterwechsel bemerkbar. Wolfgang Weigert fotografierte in Adorf Föhnwolken mit Kelvin-Helmholtz-Wellen, was ein Zeichen dafür ist, dass sich verschiedene Luftmassen vermischen. Am Abend deutete dann intensives Abendrot auf eine Feuchtezunahme in der Atmosphäre hin. Heute dominieren Wolken das Wettergeschehen und die Wärme wird allmählich nach Osten abgedrängt, wie man auf dieser Temperaturvereilung gut sehen kann.

In den Westalpen schneite es nochmals bis auf 1000 Meter herab und in den Folgetagen wird die Schneefallgrenze weiter sinken. Hanni Huber fotografierte den Wintereinbruch in der 1050 Meter hoch gelegenen Gemeinde Guttannen. Vielen Dank für die Fotos! (ch)

 

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