Meteoritenfall im Erzgebirge

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Feuerkugel über der Wetterwarte

Der eine oder andere Erzgebirger hat sich sicherlich schon gefragt, woher all die tiefen Krater auf den Straßen kommen. Wissenschaftler haben jetzt die Antwort gefunden: Es sind Meteoritenkrater.

Im Februar wurde über der Wetterwarte ein heller Bolide gesichtet. Dabei ist ein größerer Steinmeteoroid interplanetaren Ursprungs in die Erdatmosphäre eingedrungen und nicht vollständig verglüht. Stattdessen ist er in unzählige kleine Einzelteile zerfallen, welche dann vor allem über dem oberen Erzgebirge den Erdboden erreicht haben. Da dort zum Zeitpunkt des Meteoritenfalls noch sehr viel Schnee gelegen hat, sind die Spuren nur auf den schneefreien Straßen zu sehen, wo zahlreiche Krater geschlagen wurden.

Dass dies nicht der erste Meteoritenfall ist, beweist eine Infotafel in Rittersgrün/Ehrenzipfel, auf dem der Erzgebirgsverein an einen im Jahre 1833 hier gefundenen Eisenmeteoriten erinnert (siehe auch Abhandlung „Der Eisenmeteorit von Rittersgrün„, Freiberg 1876). (ch, wh)

 

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2 Antworten zu Meteoritenfall im Erzgebirge

  1. Die Krater sind auch auf unseren Straßen vorhanden. April, April!

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  2. Ich kann eure Beobachtung nur bestätigen. Es war ein ziemlich großer Meteorit, wie man ja auch auf eurem Bild sehen kann. Einschlagskrater sind sogar bei mir zu Hause in Grünhainichen zu finden und wir sind doch schon ein ganzes Stück vom Fichtelberg entfernt.

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