Riesengebirgssicht zum Sonnenaufgang

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Der markante Milleschauer (Böhmisches Mittelgebirge) mit dem dahinter liegendem Riesengebirge kurz vor Sonnenaufgang.

Nach der herrlichen gestrigen Riesengebirgssicht hofften wir zum Sonnenaufgang auf mehr und fuhren erneut auf den geliebten Fichtelberg. Die Bedingungen waren gut. Die -4°C in Schwarzenberg und extrem trockenen +6°C auf dem Gipfel ließen auf eine kräftige Inversion schließen. Solch eine Inversionsschicht deckelt nicht nur Kaltluft, sondern auch sämtliche Dreck- und Staubpartikel, so dass oberhalb die Luft oft sehr klar und durchsichtig ist. Und so hatten wir auch heute Glück, das Riesengebirge war kurz vor Sonnenaufgang zum Greifen nah. Teilweise wurde es zusammen mit dem Jeschken von leichten Luftspiegelungen verzerrt.

Der Sonnenaufgang selbst war auch sehr interessant, denn die Sonne schien über den Horizont zu wachsen und sich durch die einzelnen verzerrenden Luftschichten hindurchzukämpfen (siehe nachfolgendes Video).

Auch am Ochsenkopf im Fichtelgebirge zeigten sich Spiegelungseffekte, während der Große Arber aufgrund von langsam hereindriftenden Saharastaubs heute nicht zu sehen war.

Kurz nach Sonnenaufgang wurde die Inversionsschicht durch die hohe Strahlung der Sonne schnell aufgelöst und die gute Sicht verschwand, noch bevor die Autokolonne der Skifahrer den Gipfel erreichte 😉 (ch, wh)

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