01.11.2018 – Morgenrot, Wolkenmeer und Luftspiegelungen

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Milleschauer, rechts davon ist das Riesengebirge nach oben gespiegelt.

Auch gestern hat der Fichtelberg wieder zahlreiche atmosphärische Schätze für uns ausgegraben. Der Morgen begann mit einem prächtigen Morgenrot. In den Tälern bildete sich Nebel. Dieser hatte zwar eine markante Obergrenze, aber sie war sehr schlierig. Das Riesengebirge und einige Berge des Duppauer Gebirges wurden nach oben gespiegelt, allerdings war durch die Schlierschicht die Luftunruhe sehr hoch und scharfe Bilder der Spiegelungen fast unmöglich. Auch die Sonne ging in dieser Schliersuppe auf, zwar stark verzerrt, aber ohne Grünen Strahl.

Nach 08 Uhr hoben sich die Wolken im Tal allmählich von 800 auf 1000 Meter an und bekamen eine wellige Oberfläche. Das war das Ende der Luftspiegelungen. Zwei Stunden später stabilisierte sich die Wolkenoberfläche aber wieder und im Süden begannen sich die Berge des Bayrischen und Oberpfälzer Waldes zu heben und zu verzerren. Bis 14 Uhr dauerte dieses Schauspiel an, dann lösten sich der Talnebel und mit ihm die Luftspiegelungen komplett auf. (ch)

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3 Antworten zu 01.11.2018 – Morgenrot, Wolkenmeer und Luftspiegelungen

  1. Tolle Fotos und gute Identifikation der verschiedenen Phänomene!

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  2. Elmar Schmidt schreibt:

    Super, Claudia, wir warten auf Dein „Bergoptik“-Buch

    Gefällt 1 Person

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