Zwischen Winter und Frühling

IMG_2245bZum gestrigen kalendarischen Frühlingsanfang sanken die Temperaturen im Erzgebirge erneut auf zweistellige Minusgrade, also in den strengen Frostbereich. Spitzenreiter war wie fast immer Marienberg-Kühnhaide mit -19,8°C (5cm über der Schneedecke -23,2°C), aber auch Morgenröthe mit -16,5°C, Hammerunterwiesenthal mit -15,4°C und die automatische DWD Station Deutschneudorf-Brüderwiese mit -15,7°C konnten ganz gut mithalten.

Bei strahlend blauem Himmel präsentierte sich der frisch verschneite Fichtelberg mit den in Nebelfrost gehüllten Bäumen als Wintermärchen, welches nicht wirklich an einen Frühlingsanfang erinnert. Mit einer Höchsttemperatur von -5,6°C blieb Sachsens höchster Gipfel auch tagsüber deutlich im Frostbereich.

Anders in den Tälern, wo das Thermometer in den Mittagstunden stellenweise auf nahe Null Grad kletterte. Die im Schnee verstecken Frühjahrsblumen reckten ihre Blüten den warmen Stahlen entgegen. Doch rascher Bewölkungsaufzug und nachfolgender Schneefall von 2cm deckten diese ganz schnell wieder zu.

In den nächsten Tagen wird sich aber Stück für Stück der Frühling bis in die oberen Lagen des Erzgebirges bemerkbar machen. Ob dauerhaft, darüber sind sich die Wettermodelle noch nicht einig. (mb)

 

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