18.12.2017 – Eisnebelhalos auf dem Fichtelberg

Eisnebelhalo um die Wetterwarte auf dem Fichtelberg. Fotos Gerd Franze

Gestern waren erneut wunderschöne Eisnebelhalos auf dem Fichtelberg zu sehen. Viele Leute wunderten sich über die „bunten Regenbögen“, da es ja überhaupt nicht regnete. Stattdessen schwebten kleinste Eisnadeln durch die Luft, an denen sich das Licht der Sonne brach und unterschiedliche Haloarten erzeugte.

Gerd Franze verfolgte das Geschehen von der Wetterwarte aus. Es begann um 10.45 Uhr mit einer unteren Lichtsäule, danach nahm die Vielfalt an Haloerscheinungen rasch zu. Und das, obwohl die Temperatur zeitweise auf -2°C anstieg. Laut Lehrbuch ist Eisnebel erst bei sehr kalten Temperaturen unter -8°C. Aber warum sich der Fichtelberg nicht an die Lehrbuchmeinungen hält, kann man in diesem Artikel nachlesen. Insgesamt konnte Gerd Franze in den 4 Stunden der Sichtbarkeit 19 verschiedene Haloarten festhalten. Die Halos waren nicht nur in Sonnenrichtung zu sehen, sondern sie zogen sich über den gesamten Himmel und vereinten sich im Gegensonnenpunkt zu einem markanten Kreuz. In ihrer Artenvielfalt war es eines der größten Halophänomene, welches am Fichtelberg beobachtet wurden. (ch)

 

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