70 Treppen zur Sonne

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Die Strahlungsmessgeräte auf dem Dach registrierten oberhalb der Wolken Sonne.

Auf dem Fichtelbergplateau gab es gestern ganztägig dichten Nebel, teilweise lagen die Sichtweiten nur bei 20-30 Meter. Stieg man aber auf den Turm der Wetterwarte oder des Fichtelberghauses, dann wurde es plötzlich gleißend hell und man befand sich über den Wolken in der Sonne. Auf dem benachbarten Kleinen Fichtelberg schaute meist nur der Mast heraus. Lediglich der 30 Meter höhere Keilberg präsentierte sich als kleine Insel inmitten des tosenden Wolkenozeans. Was für ein umwerfender Anblick!

Zudem entstand auf der sonnenabgewandten Seite ein wunderschöner fast runder Nebelbogen. Wie bei einem Regenbogen wird das Sonnenlicht an den Wassertröpfchen gebrochen. Aber da Nebeltröpfchen viel kleiner und zahlreicher sind, als Regentropfen, überlagern sich die Farben und ergeben einen fast weißen Bogen. In der Mitte des Nebelbogens befindet sich der Schatten des Beobachters von einer farbigen Glorie umringt, die in diesem Artikel erklärt ist. Zudem kann man bei derartigen Wetterlagen Schattenspiele im Nebel beobachten, weil der Nebel wie eine Leinwand wirkt und die Schatten um ein vielfaches vergrößert nach oben hin abbildet. (ch)

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