Halloween

Die Sonne hat sich nicht nur in ein gruseliges Halloween-Kostüm geworfen, sondern sie hält sich seit 4 Wochen auch gespenstig verdeckt und bescherte dem Fichtelberg einen der trübsten Oktobermonate seit Beginn der dortigen Wetterbeobachtung im Jahre 1916 (mehr dazu in der kommenden Monatsauswertung)

Der bekannte Brauch besteht in Nordamerika darin, dass Kinder von Haus zu Haus gehen und mit „Süßes, sonst gibt’s Saures“ die Bewohner auffordern, ihnen Süßigkeiten zu geben, weil sie ihnen sonst Streiche spielen. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus. Wie so vieles schwappte auch Halloween nach Deutschland und stellt hier eine Mischung aus Herbst- und Verkleidungsbräuchen dar.

Aber auch Petrus scheint Gefallen an Halloween gefunden zu haben und hat einen ganz besonderen Streich in petto, nämlich den Eiszapfenstreich. Denn ab kommenden Mittwoch stellt sich die Wetterlage grundlegend um. Ein Tief bringt von Skandinavien her deutlich kältere und feuchtere Luftmassen. Es leitet voraussichtlich eine längere nasskalte Phase ein und in den Alpen und den Hochlagen der Mittelgebirge fällt zunehmend Schnee. In der zweiten Novemberwoche deutet sich ein weiterer Temperaturrückgang an, dann könnte der Schnee bis ins Flachland fallen. (ch)

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