Stürmische Renate

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Der Sommer 2016 weiß ja nicht wirklich, was er will. Es ist ein ständiges Auf und ab und nun fegte gestern auch noch Sturmtief RENATE über das Land. Sommerstürme erreichen zwar nicht die die Stärke großer Winterstürm, richten aber oft ziemlich viel Schaden an. Denn die Bäume sind im Sommer dicht belaubt und bieten dem Wind eine perfekte Angriffsfläche. RENATE  stürmte vor allem an der Nord- und Ostseeküste und erreichte dort Windspitzen bis 100km/h. Die größten Schäden gab es aber im dicht besiedelten Berlin, wo 80km/h gemessen wurden. In 130 wetterbedingten Einsätzen der Feuerwehr wurden Autos und Straßen von umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Ästen und Dachziegeln befreit.

Auch Sachsen wurde nicht verschont, jedoch richtete der Wind mit „nur“ 65km/h im Flachland kaum Schäden an. Auf dem Fichtelberg wurden 81km/h gemessen, was die Bäume hier aber gewohnt sein dürften.

Sturmtiefs im Sommer sind zwar nicht allzu häufig, sie kommen aber gelegentlich vor. Einen deutlich heftigeren Sturm gab es im letzten Jahr am 25.07.2015. Dort zog Sturmtief ZELJKO über Norddeutschland hinweg und richtete schwere Schäden an.

Der Blick in die Vorhersagemodelle zeigt den Sommer auch in nächster Zeit ziemlich unbeständig. Aber immerhin ist am Sonntag bis Wochenanfang ein kurzes Sommercomeback mit Höchstwerten nahe 30°C möglich. Bitte genießen, denn ein Sommer 3.0 ist noch nicht in Sicht. (ch)

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