Weihnachten 2015 – Gedicht

Schneemann2
Weihnachten, das Fest der Liebe,
Jahreszeit mit leisem Schnee.
Doch was, wenn der Frost ausbliebe
alles grünt und blüht? Oh je …

Was, wenn Föhn das Thermometer
sommerlich nach oben treibt
und die Sonne zieht vom Leder,
dass im kurzem Shirt man bleibt.

Endlich schweben ein paar Flocken,
zuckern zart die Landschaft an.
Doch reichen niemals die paar Brocken
für des Niklaus’ Schlitteng’spann.

Heiligabend, Sterne strahlen,
Mond erleuchtet’s grüne Land,
hellt die Bäume auf, die kahlen,
hüllt sich dann in Nebelg’wand.

Morgendliche Weihnachtssonne
leckt an letzter weißer Flur,
nichts mit Traum von Winterwonne,
nichts mit toller Schneeschuhtour.

Letzter Schneerest wird bald schwinden
Frühlingshauch liegt in der Luft
Nelkenknospen, Hyazinthen
ächten letzten Weihrauchduft.

(Claudia Hinz)
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