Der Giftige Zwi – Weihnachtsgeschichte mit Happy End?

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So sollte eigentlich ein Weihnachtsmärchen aussehen.

Am dunkelsten Tag des Jahres, am Tag der Wintersonnenwende, machte sich der kleine giftige Zwerg ZWI auf, um mit seinem Gefolge AREND und BJARNI  über Nord- und Ostsee hinwegzustürmen. Starke Windböen bis zu 130 km/h (Brocken) oder 119 km/h (Fichtelberg, Nordsee) fegten über das verwunschene Land.

Dort herrscht seit langem ein Zauberer, der von Südwesten warme Luft in das Land haucht. Das herrliche Weiß, was die Menschen an Weihnachten lieben, die Umrahmung ihrer leuchtenden Lichter im Fenster, den knirschenden Schnee, die Grundlage zum Skifahren, das alles hat er gierig verschlungen und ein grünes Land zurückgelassen, welches überhaupt nicht winterlich anmutet. Die Frühblüher sind verwirrt und stecken neugierig ihre Köpfchen aus der Erde. Die Kinder sitzen traurig mit ihren Schlitten zu Hause und schauen sehnsüchtig aus dem Fenster … aber kein Flöckchen will vom Himmel fallen.

Doch da kam eine gute Fee aus Amerika (GFS-Modell) und sagte voraus, dass ein Hoch das Reich der Eiskönigin (Polarwirbel) über Grönland spaltet und kalte Luft zu uns schickt. So könnte es zum Jahreswechsel doch noch den erhofften Winter geben. Leider hält der Zauberer und Wächter der Südwest-Sturmstraße (ECMW) dagegen und will von Winter überhaupt nichts wissen.

Ob es ein Happy End gibt, wird der Jahreswechsel zeigen. Auf jeden Fall gibt es eines … Hoffnung! (ch)

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