Wie geht’s nach dem turbulenten Dienstag weiter?

IMG_0265hdrAm gestrigen Dienstag ging es turbulent zur Sache. Deutschland lag(und liegt immer noch) zwischen einem Tiefdrucksystem (YVO und ZORAN) mit Zentren bei Nordirland und den Shetlandinseln und einem Hoch(SUSE) über Portugal. Dabei wurden zunächst feucht-warme Luftmassen in einer südwestlichen Strömung aus dem westlichen Mittelmeerraum nach Deutschland transportiert.

So konnten mithilfe der Sonnenstrahlung verbreitet Tageshöchstwerte über 20 Grad, in einigen Regionen sogar über 25 Grad (Höchstwert: 29,2 Grad in Garmisch-Partenkirchen) gemessen werden. Auf dem Fichtelberg wurde als Höchsttemperatur 19,1°C registriert. Das bisherige Maximum für einen 5. Mai stammt aus dem Jahre 2003 und betrug 20,8°C. Viel hat also nicht zum Rekord gefehlt.

Im Laufe des Tages überquerte uns eine Kaltfront von Tief ZORAN. Davor sowie an der Front selbst traten starke Gewitter auf, die vor allem im Norden unwetterartig ausfielen. Sogar Tornados traten auf: Es liegen bereits mindestens 5 Verdachtsfälle für Tornados vor, wobei der in Bützow (Mecklenburg-Vorpommern) durch Bild– und Videomaterial (12) bestätigt werden konnte.

Doch geht’s die Tage ähnlich weiter? Nach Durchzug der Kaltfront zieht Hoch SUSE in nordöstlicher Richtung nach Frankreich und Deutschland gelangt unter Zwischenhochdruckeinfluss. Dabei wird frische Meeresluft zu uns transportiert. Somit fallen die Temperaturen in den kommenden Tagen nicht mehr so hoch aus: zwischen 14 und 20 Grad, mit viel Sonne bis 22 Grad. Mit der Ausnahme von einzelnen Schauern und Gewittern – vor allem im Nordwesten – gestaltet sich das Wetter, dank des Hochdruckeinflusses bis einschließlich Donnerstag freundlich. In der Nacht zum Freitag nähert sich von Südwesten her ein neues Tiefdruckgebiet, das sich momentan in der Nähe der Azoren befindet. Im Laufe des Wochenendes bildet sich über Deutschland dann eine Tiefdruckrinne aus, die sich von Großbritannien bis nach Südosteuropa erstreckt und allmählich nordostwärts zieht. Damit gelangt bereits am Freitag warme und feuchte Luft zu uns und die Tageshöchsttemperaturen fallen im Süden mit bis zu 24 Grad etwas höher aus als zuvor. Allerdings verdichten sich die Wolken von Südwesten her und Niederschlag setzt ein. Zum Samstag breiten sich die Wolken und der Niederschlag im gesamten Bundesgebiet aus. Nachfolgend ist mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Aber auch diese werden nicht so stark ausfallen wie am gestrigen Dienstag.

Am kommenden Sonntag – Muttertag! – verbleiben wir noch unter leichtem Tiefdruckeinfluss: Es bleibt wolkig und es regnet ein wenig. Dabei können einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen werden. Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf maximal 20 Grad.

Ab Montag würden eigentlich die Eisheiligen nahen, doch gerade dann setzt sich bei uns endlich Hochdruckeinfluss durch und uns stehen wieder sonnige Tage mit sommerlichen Temperaturen bevor! Es scheint, als wären die Eisheiligen in diesem Jahr zu früh dran gewesen und wir können den Winter nun endgültig abhaken.  (dwd, ch)

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